Polizei kontrolliert Tiertransporter: zu wenig Platz und überladen

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 Drei Fahrer der Tiertransporter durften nach der Polizeikontrolle in Ulm nicht mehr weiterfahren. Ein Mann verstieß gleich gege
Drei Fahrer der Tiertransporter durften nach der Polizeikontrolle in Ulm nicht mehr weiterfahren. Ein Mann verstieß gleich gegen mehrere Vorschriften. (Foto: dpa / Sebastian Gollnow)
Schwäbische Zeitung

Die Polizei hat am Mittwoch in Ulm Tiertransporte genauer unter die Lupe genommen. Bei den Kontrollen im Industriegebiet Donautal musste die Verkehrspolizei gleich fünf von sieben Transporten beanstanden.

Drei Fahrer durften demnach nicht mehr weiterfahren. Ein Fahrer verstieß dabei gleich gegen mehrere Vorschriften: Er steht im Verdacht, das Dach seines Anhängers ausgefahren zu haben, um die Widerristhöhe der geladenen Rinder gewährleisten zu können. Hierdurch war der Anhänger zu hoch und die vorgesehene Höhe für die Rinder immer noch nicht ausreichend.

Bis zu 25 Prozent überladen

Außerdem beförderte der Mann behörnte und unbehörnte Rinder ohne Abtrennung miteinander. Auch stellte die Polizei Ungereimtheiten mit der Fahrerkarte fest, wie auch bei zwei weiteren Transporten. Zwei andere Fahrzeuge waren bis zu 25 Prozent überladen.

Die Notwendigkeit der Kontrollen belege die hohe Beanstandungsquote. Deshalb werde die Polizei die Kontrollen von Tiertransportern fortsetzen.

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