Peta fordert Schließung von Reptilienbörse in Ulm

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 Ein Chamäleon sitzt in einem Terrarium.
Ein Chamäleon sitzt in einem Terrarium. (Foto: Wolfgang Thieme)
Evangelischer Pressedienst

epd) - Die Tierrechtsorganisation Peta fordert die dauerhafte Schließung der Reptilienbörse in Ulm. Durch das Coronavirus sei deutlich geworden, wie gefährlich der Handel mit exotischen Tieren ist, teilte Peta am Freitag mit.

Wildtierbörsen begünstigten die Entstehung und Verbreitung von Viren und Bakterien. Viele der auf solchen Märkten angebotenen exotischen Tiere seien durch tagelange Transporte in winzigen Plastikboxen stark geschwächt. Ein Verbot sei zum Schutz der Bevölkerung und auch aus Tier- und Artenschutzgründen unumgänglich.

Eine Studie, die vom Bundesumweltministerium im März 2020 vorgestellt wurde, bestätige zudem, dass der Handel mit exotischen Wildtieren zum weltweiten Artensterben beiträgt. Besonders aus Gründen des Arten- und Naturschutzes müsse dringend entsprechend gehandelt werden, so die Organisation. Passau und Bad Oeynhausen hätten bereits in den vergangenen Jahren die Abhaltung von Reptilienbörsen in kommunalen Gebäuden untersagt.

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