Obduktionsergebnis liegt vor – daran starb der Ulmer Olympiasieger Maximilian Reinelt

Lesedauer: 2 Min
 Der überraschende Tod von Maximilian Reinelt hat großes Entsetzen ausgelöst.
Der überraschende Tod von Maximilian Reinelt hat großes Entsetzen ausgelöst. (Foto: dpa / Ina Fassbender)
Schwäbische Zeitung

Der überraschende Tod des Ulmer Ruder-Olympiasiegers Maximilian Reinelt hat in der Region und in der Sport-Welt großes Entsetzen ausgelöst. Jetzt ist bekannt, woran der 30-Jährige am 9. Februar beim Skilanglaufen in St. Moritz (Schweiz) starb.

Wie Carsten Oberhagemann, der Pressesprecher des Ruderachters, am Mittwoch mitteilt, sei den Angehörigen von Maximilian Reinelt in der vergangenen Woche der Obduktionsbefund zugestellt worden.

Plötzlicher Herztod

Demnach habe Reinelt an einer bisher symptomlos gebliebenen Sarkoidose seines schon gut abtrainierten Herzens gelitten. Sie erkläre den durch eine Rhythmusstörung ausgelösten plötzlichen Herztod.

Die Entstehung und Ursache einer solchen Sarkoidose, eine entzündliche Erkrankung, ist bislang nicht bekannt. Sie betrifft aber häufig junge Erwachsene, Männer sind seltener betroffen als Frauen.

Reinelt wurde in seiner aktiven Zeit mit dem Deutschland-Achter 2012 Olympiasieger und gewann bei den Olympischen Spielen in Rio die Silbermedaille. Er wurde zudem insgesamt zweimal Weltmeister und fünfmal Europameister. Er hatte seine aktive Ruder-Karriere nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio beendet.

 Die Trauerfeier für den verstorbenen Olympiasieger Maximilian Reinelt am Freitag in Ulm leitete Pfarrer Manfred Rehm. 500 Traue
Die Trauerfeier für den verstorbenen Olympiasieger Maximilian Reinelt am Freitag in Ulm leitete Pfarrer Manfred Rehm. 500 Trauergäste nahmen Abschied, unter ihnen auch die Ruderer Eric Johannsen und Andreas Kuffner (von links), mit denen Reinelt 2012 die Goldmedaille im Deutschland-Achter gewonnen hatte. (Foto: Jan Haas)
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen