Neuer Gastroführer: Das sind die besten Restaurants in der Region

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 Michael Köstner, Leiter des Verlages, der den Restaurantführer 2020 herausbringt.
Michael Köstner, Leiter des Verlages, der den Restaurantführer 2020 herausbringt. (Foto: KSM Verlag)
Oliver Helmstädter

Zwei der drei besten Restaurants der Region sind in Ulm beheimatet: Seestern im Hotel Lago und Siedepunkt in Ulm-Böfingen. Das beste Haus ist Neuhof am See in Gundelfingen. Die Stephans-Stuben in Neu-Ulm bilden mit Platz sieben den dritten Vertreter aus dem Kreis Neu-Ulm/Ulm in den Top-Zehn. So sieht es zumindest der Ulmer KSM-Verlag, der am Montagabend im Ulmer Roxy die 18. Ausgabe des Restaurantführers vorstellte.

Der erste Eindruck bei der Lektüre der gut 130 Bewertungen auf 184 Seiten: Die Kritiker sind in ihrer Wortwahl etwas zurückhaltender geworden. Die Zeiten, in denen Gastronomen durch das Büchlein die Zornesröte ins Gesicht getrieben wurde, scheinen unter Verlagsleiter Michael Köstner vorbei.

Am anderen Ende der Fahnenstange in der Kategorie „einfach“ befindet sich die Sportgaststätte Offenhausen. Doch obwohl dieses Lokal als einziges mit nur 1,5 von maximal fünf Sternen, die beim KSM-Verlag Spitzen heißen, versehen wurde, haben die Autoren noch Lob parat: Der Salatteller wird „für das Umfeld“ als „virtuos garniert“ beschrieben und die Kässpätzle „voll im Soll“.

Erstmals auch Imbisse getestet

Erstmals wurden auch 20 Imbisse und Kleinstlokale für den Restaurantführer in der Kategorie „Klein, aber Fein“ getestet. Die Top-Fünf sitzen alle in Ulm: Bam-Bam BBQ (Hafengasse 26), Toms’ Pizza (Wagnerstraße 61), Howie’s Grill (Hafenbad 10), Damn Burger (Karpfengasse 4) und Hungry Turtle (Schaffnerstraße 2).

Das Wirtshaus am Riedelsee (Elchingen) wurden zum besten Biergarten der Region gekürt, einem weiteren neuen Ranking der 18. Ausgabe. Der Rest der Top-Zehn-Biergärten: Ulmer Zelt, Bärenwirt (Neuhausen), Barfüßer im Glacis (Neu-Ulm), Schlössle (Offenhausen), Hundskomödie (Ulm), Pflugbreuerei (Hörvelsingen), Wirtshaus zum Silberwald (Ludwigsfeld), Barfüßer (Neu-Ulm) Landgasthof Krone by Schierhuber (Wullenstetten).

„Schön marmoriertes Fleisch“

In die erste Liga der Kochkünstler, also die Kategorie „gehoben“, der „normalen“ Gaststätten schafft es aus Ulm/Neu-Ulm auch Peunt im Hotel Meinl (Reutti). Hier bleibt dem Tester das „besonders schön marmorierte Fleisch“ eines Alm-Ochsen-Rückensteaks in nachhaltiger Erinnerung.

Bei Boccaccio (Ulm), Bi Braud (Ulm), Chez Sara (Neu-Ulm) sowie die Ulmer Häuser Martim Panorama Restaurant, Da Franco sowie Room und „Toni im Florian“ wird ebenso wenig mit Lob gespart.

Zum Aufsteiger des Jahres kürten die Tester das „Haberfelder im Ulmer Wirtshaus“. Nicht zuletzt wegen „außerordentlich guten Semmelknödeln“ kommt die bayerische Küche bei den Testern gut an. Als „absoluter Geheimtipp“ der Redaktion wird das ostafrikanische Restaurant ‚Hakuna Matata’ aus Neu-Ulm beschrieben.

Das beste Lokal in Senden sei die Wullenstetter Krone. Zumindest loben die Tester den neuen Koch Matthias Schierhuber ausgiebig: Er habe neuen Schwung gebracht, könne gutbürgerlich kochen aber auch im gehobenen Segment mit Garzeiten und Aromen umgehen. Die Nummer eins in Weißenhorn ist für den Verlag das Anno 1460: Fürstlich treffe hier auf die Moderne, Qualität und Zubereitung überzeugten die Tester.

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