Nabada-Fake für die gute Sache

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OB Gunter Czisch und Künstler Florian Schröder präsentieren eines der Kunstwerke, das aktuell auch zu sehen ist im Schaufenster
OB Gunter Czisch und Künstler Florian Schröder präsentieren eines der Kunstwerke, das aktuell auch zu sehen ist im Schaufenster des m25 (ehemaliger „58“) im Rahmen einer Ausstellung zum Schwörmontag. (Foto: Jens Kramer/designarmada)
Schwäbische Zeitung

Dieses Jahr fällt das Nabada ins Wasser, der Schwörmontag muss abspecken. Vielleicht bietet dieses „Sabbat-Jahr“ aber auch eine Möglichkeit, sich auf die Grundwerte des Schwörmontags zu besinnen. Dies hoffen Pop Art-Künstler Florian Schröder und Oberbürgermeister Gunter Czisch.

Schröder stellt eines seiner Ulm-Motive in den Dienst einer guten Sache. Die Arbeit „Nabadarium est“ kann ab Mittwoch, 8. Juli, in zwei Versionen gekauft werden (auf www.wokasoma.com). Die Hälfte des Erlöses geht an die Ulmer Tafel.

Auf fünf Stück limitiert

Im Angebot: eine Schablonenarbeit (Acryl auf Birkenholz/ein auf ein Meter/2500 Euro) und ein Siebdruck (22 auf 22 Zentimeter/135 Euro). Die Version auf Birkenholz ist auf fünf Stück limitiert, der Siebdruck auf 30.

Doch Vorsicht, es wird geflunkert. „Nabadarium est“ zeigt drei Mönche in einer Jolle auf der Donau, begutachtet von einer Nixe. Die Holzschnittoptik suggeriert, dass es sich um ein überliefertes Motiv aus dem 14. Jahrhundert handele. Schröder aber zelebriert den Fake. Der erste Schwörmontag fand zwar 1345 statt, das erste Nabada allerdings erst 1927.

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