Mitarbeiter der Augenklinik haben Corona

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Mitarbeiter der Ulmer Augenklinik, die zur Uniklinik gehört, haben sich mit Corona angesteckt.
Mitarbeiter der Ulmer Augenklinik, die zur Uniklinik gehört, haben sich mit Corona angesteckt. (Foto: Uwe Anspach)
Schwäbische Zeitung

6000 Mitarbeiter zählt die Uniklinik Ulm – sieben von ihnen sind jetzt positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Wie die Klinik am Donnerstag mitteilt, seien in der Klinik für Augenheilkunde sieben Mitarbeiter – und zudem ein Patient – positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle Kontaktpersonen aus dem Bereich der Klinik, Beschäftigte wie Patienten seien „unmittelbar ermittelt“ und mehrfach getestet worden – mit negativem Ergebnis.

Umgehend in häuslicher Quarantäne

Die betroffenen Mitarbeiter hätten sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben, der betroffene Patient wurde in einem Einzelzimmer isoliert. Er habe bisher zu keinem Zeitpunkt Covid-19-Symptome gezeigt und befinde sich in einem guten gesundheitlichen Zustand.

Aufgrund der positiven Fälle ist die stationäre Aufnahme neuer Patienten in der Klinik für Augenheilkunde aktuell gesperrt, es wurde dort außerdem ein kompletter Besuchsstopp erlassen, so wie für die gesamte Klinik. Besucher müssen derzeit draußen bleiben (es gibt aber Ausnahmen).

Diese Maßnahme sei nötig, um den Akut- und Notfallbetrieb aufrecht erhalten zu können.

Termine finden wie geplant statt

Neben der Akut- und Notfallversorgung laufe der ambulante Betrieb aktuell weiter und ambulante Termine könnten wie geplant wahrgenommen werden. Alle Patienten, die durch reduzierte Kapazitäten betroffen waren, wurden informiert und verschiebbare Operationen wurden verschoben. Patienten, die keine Nachricht erhalten haben, können ihren Termin an der Augenklinik wie geplant wahrnehmen.

Das Universitätsklinikum Ulm testet alle Patienten, die für einen geplanten elektiven Eingriff in die Klinik kommen, einen Tag vor der Aufnahme auf das Coronavirus. Hierfür wurden Corona-Teststellen am Michelsberg und am Oberen Eselsberg eingerichtet. Ebenso können sich Mitarbeiter mit Patientenkontakt regelmäßig testen lassen.

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