Medien: ratiopharm bereitet Verkauf vor

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Deutsche Presse-Agentur

Der Betriebsratsvorsitzende von ratiopharm, Odo Maxein, hält den Verkauf inzwischen für wahrscheinlich und „wohl nicht mehr zu vermeiden“, heißt es. Eine Merckle-Sprecherin wollte sich am Samstag dazu nicht äußern und verwies auf die laufenden Formalien-Prüfungen.

Nach wochenlangem zähem Ringen hatte dich der Ulmer Unternehmer mit den mehr als 30 Gläubigerbanken vor Weihnachten auf Eckpunkte eines Sanierungskonzepts geeinigt. Damit dürfte nach wochenlangem zähen Ringen das weit verzweigte Firmengeflecht Merckles vorerst gerettet sein, eine Insolvenz seiner Vermögensverwaltung VEM ist zunächst vom Tisch. Der Milliardär war wegen der Finanzkrise und Aktienspekulationen in Finanznöte geraten.

Die Merckle-Sprecherin verwies darauf, dass der Unternehmer die Vereinbarung mit den Gläubigerbanken inzwischen unterzeichnet habe. Details der Vereinbarung und Inhalte würden aber erst Anfang des kommenden Jahres bekanntgegeben. Dem Vernehmen nach geht es um einen Überbrückungskredit. Der 74-Jährige muss als Gegenleistung für einen Überbrückungskredit voraussichtlich die Kontrolle über wichtige Teile seines Unternehmensgeflechts abgeben. Nach Medienberichten boten die Banken dem Unternehmer einen Überbrückungskredit bis Ende März an.

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