Marder bleibt bei Einbruch stecken – Feuerwehr rettet ihn

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Marder bleibt bei Einbruch stecken – Feuerwehr rettet ihn
Marder bleibt bei Einbruch stecken – Feuerwehr rettet ihn (Foto: Polizei Senden)
Schwäbische Zeitung

Beim Versuch, verbotenerweise in eine Reithalle in Senden (Landkreis Neu-Ulm) einzudringen, brachte sich am Mittwoch ein Marder in eine bemitleidenswerte Situation. Er wurde nach Angaben der Polizei später von der Feuerwehr gerettet.

Nachdem eine Frau kurz vor 7 Uhr auf das jämmerlich schreiende Tier aufmerksam wurde – und es sich aber nicht selbst befreien konnte, blieb der Dame nur noch der Notruf.

Marder bleibt bei Einbruch stecken – Feuerwehr rettet ihn
Marder bleibt bei Einbruch stecken – Feuerwehr rettet ihn (Foto: Polizei Senden)

Die Sendener Polizeibeamten rekonstruierten den Weg des Eindringlings: Dieser hatte sich beim Versuch in das Gebäude „einzusteigen“ auf Höhe seines Halses eingeklemmt und steckte nun fest.

Da die polizeilichen Einsatzmittel nicht ausreichten, um den Einbrecher schadlos aus diesem Dilemma zu befreien, wurde die Feuerwehr Senden mit bissfesten Handschuhen angefordert. Die Einsatzkräfte fackelten nicht lange und hoben das Tor mittels einer Hydraulikpumpe um wenige Zentimeter an.

Marder bleibt bei Einbruch stecken – Feuerwehr rettet ihn
Marder bleibt bei Einbruch stecken – Feuerwehr rettet ihn (Foto: Polizei Senden)

Etwas abgekämpft, aber scheinbar unverletzt, ließ er sich ziemlich handzahm an den nahegelegenen Waldrand tragen und huschte behäbig davon.

Weiter heißt es in der durchaus humorvoll verfassten Polizeimeldung: Dem Marder konnte zuvor noch als Dank das Versprechen abgerungen werden, in nächster Zeit keine Dienstfahrzeuge seiner Helfer von Feuerwehr und Polizei anzuknabbern.

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