Lebenswert-Familienzentrum nimmt Fahrt auf

Samira Schilling (links) leitet das Lebenswert-Familienzentrum in Neu-Ulm. Hier im Dialog mit Pastorin Ruth Greiner von der Frie
Samira Schilling (links) leitet das Lebenswert-Familienzentrum in Neu-Ulm. Hier im Dialog mit Pastorin Ruth Greiner von der Friedenskirche. (Foto: Roland Schütter, Friedenskirche)
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Das von Caritas und Diakonie in der Kasernstraße betriebene Familienzentrum hat eine Ergänzung bekommen: In den Stadtteilen Wiley und Vorfeld ist seit der Eröffnung des Lebenswert-Kinderhauses in der Wileystraße ein weiteres Familienzentrum mit vielfältigen Arbeitszweigen entstanden. Samira Schilling hat dort vor kurzem die Leitung als Teilzeitkraft übernommen, ihre Stelle wird auf drei Jahre befristet von der Glücksspirale finanziert. „Darüber sind wir sehr froh“, sagt Pastorin Ruth Greiner von der Friedenskirche, die oft vor Ort ist. Die 33 jährige Sozialpädagogin hat sich für diese Aufgabe als Elternbegleiterin weiterqualifiziert und koordiniert nun die offene Jugendarbeit in der Wache, das Begegnungscafe im Stadtteil, den Mini-Kindi, die Bildungsarbeit, Alltagstandems im Rahmen einer 1:1-Betreuung sowie neuerdings die Flüchtlingsarbeit. Lebenswert, das Bildungs- und Sozialwerk, hat dafür neuerdings Räumlichkeiten von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft NUWOG in der Clara-Barton-Straße zur Verfügung gestellt bekommen und dort entstand ein Treffpunkt für bis zu 50 ukrainische Flüchtlinge, die hier an drei Tagen zusammenkommen.

„Mein Herz schlägt für die niederschwellige Arbeit und Anlaufstellen, wo es gebündelte Hilfe und Begegnungen gibt“, sagt die vierfache Mutter. Mit der Betreuung ihrer Familie klappt es mal besser oder schlechter, wie sie erzählt und ihren Job kann sie nur dank Unterstützung des Mannes, einer Tagesmutter und anderer Menschen machen. Schon 2017 nach der Vereinsgründung wurde die Bildungs- und Erziehungsarbeit in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte und eigenen Referenten begonnen. Sie hofft nun wieder auf mehr Kurse, vor allem im kreativen Bereich. Seit einem Jahr kam die Mini-Kindi-Betreuung in zwei Gruppen für 1-3 Jährige hinzu, drei Mitarbeiterinnen sind hier auf Übungsleiter-Pauschalen-Basis mit 12 Kindern beschäftigt. Bis zu 40 Jugendliche werden im Jugendhaus „Wache“ erreicht, die ihr eigenes Domizil haben. Jugenddiakonin Anna Kälber und Dan Schneider sind hier hauptamtlich neben einigen ehrenamtlichen Helfern tätig. Samira Schilling: „Wir sehen hier den Bedarf zum Ausbau, den Start von Projekten, niederschwelliger Drogenarbeit und Hilfen zur Berufsentscheidung“. Ein Angebot an alle Generationen ist das Begegnungscafe am Freitagnachmittag sowie „Cafe Clara“ für ukrainische Flüchtlinge.

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