Land lehnt Angebot für Ersatzverkehr bei Südbahn ab

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Land lehnt Angebot für Ersatzverkehr bei Südbahn ab
Land lehnt Angebot für Ersatzverkehr bei Südbahn ab (Foto: dpa / Felix Kästle)

Die Bauarbeiten im Zuge der Elektrifizierung der Südbahn Ulm – Friedrichshafen wird Sperrungen zur Folge haben, das sagte Landrat Heiner Scheffold in der Sitzung des Verwaltungsausschusses des Kreistags am Montag. „Wenn man voll sperrt, ist es wichtig, dass man einen gutes Buskonzept hat“, erklärte Markus Möller, stellvertretender Landrat. Schon im vergangenen Jahr hätte der Landkreis deshalb seine Hilfe für die Bewerkstelligung des Ersatzverkehrs angeboten, da man über die nötigen Kenntnisse über Straßen und Busbuchten verfüge.

„Allerdings hat es nicht funktioniert“, erklärte Möller. Das Angebot sei vom Land abgelehnt worden. „Wir sind am 8. März mit einem fertigen Konzept konfrontiert worden. Klar ist: Man hätte es besser machen können“, sagte Möller. „Wir versuchen, das Beste draus zu machen.“

Die Sperrungen beginnen zwischen Ulm und Laupheim ab dem 20. September und sind vorerst bis 22. Dezember geplant. Zunächst erfolgen Arbeiten im Gleisbereich. Ab September 2019 bis in November 2019 wird die Strecke Ulm – Laupheim dann erneut für Arbeiten an den Oberleitungen gesperrt.

Mit Dieselruß rund um die Südbahn ist es bald vorbei. Lange wurde darum gerungen, jetzt ist klar: Die Strecke von Ulm nach Friedrichshafen wird modernisiert. Dafür fand heute bei Ravensburg der offizielle Spatenstich statt. Nur 50 Kilometer weiter ist heute ein weiterer Spatenstich gefeiert worden: Denn auch die Strecke München-Lindau wird bald schon unter Strom stehen.
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