Kurze Kundgebung statt langer Maifeier

 Der DGB lädt zur Kundgebung am 1. Mai nach Ulm ein.
Der DGB lädt zur Kundgebung am 1. Mai nach Ulm ein. (Foto: Christoph Schmidt/dpa)
Schwäbische Zeitung

Coronabedingt lädt der DGB Ulm dieses Jahr unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft.“ nicht zu einer Maifeier, sondern zu einer kürzeren Kundgebung auf dem Weinhof ein.

„Die Coronapandemie hat viele nicht nur gesundheitlich, sondern auch existenziell bedroht. Zwischen Homeoffice und Homeschooling, Kurzarbeit, Überbelastung in der Pflege und drohenden Insolvenzen besteht die Gefahr, dass die Interessen der Beschäftigten untergehen. Dagegen wollen wir angehen“, so die DGB-Kreisvorsitzende Petra Wassermann.

Auftakt gegen rechts

Die Kundgebung beginnt um 10 Uhr am Weinhof. Nach Begrüßung und „Auftakt gegen rechts“ folgt ein Demonstrationszug. Zurück am Weinhof gibt es mehrere Grußworte, unter anderem von Oberbürgermeister Gunter Czisch. Die Mairede hält Hans-Jürgen Urban vom Geschäftsführenden Vorstand der IG Metall.

Auf musikalische Umrahmung, Bewirtung und Kinderprogramm muss dieses Jahr verzichtet werden, dafür hat der DGB ein Hygienekonzept vorbereitet und fordert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, die Maskenpflicht zu beachten, Abstand zu halten und den Anweisungen der Ordner zu folgen.

Hier werden Straßen gesperrt

Für die Kundgebung werden am 1. Mai von 7 bis 14 Uhr die Durchfahrt zwischen Sattlergasse und Kronengasse sowie die Anwohnerparkplätze in der Mohrengasse und am Weinhof gesperrt. Anwohnerinnen und Anwohner müssen ihre Autos rechtzeitig wegfahren. Eine entsprechende Ausschilderung in Abstimmung mit den Behörden wird vorgenommen. Die Zufahrt ist in dieser Zeit über den Marktplatz in die Kronengasse und ins Fischerviertel möglich; die Ausfahrt ist über die Schwörhausgasse möglich.

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