Kunstaktion: Passanten sollen über Plakate stolpern

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Standort eins: die Neue Mitte.
Standort eins: die Neue Mitte. (Foto: Stadt Ulm)
Schwäbische Zeitung

Neue Hingucker in der Ulmer Innenstadt. Mit „Mach doch, Ulm!“ ist eine Aktion überschrieben, die ab sofort die Passanten zum Nachdenken anregen soll.

Entwickelt wurde die Aktion von der Ulmer Griesbadgalerie in Kooperation mit der „Internationalen Stadt Ulm“. Laut Mitteilung der Stadt handele es sich um „einen künstlerischen Dialog“. In diesen sollen Passanten an fünf markanten Plätzen in der Stadtmitte mittels Plakatwänden treten können. Die erste Wand steht bereits auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz in der Neuen Mitte.

Bei der Plakatierung.
Bei der Plakatierung. (Foto: Stadt Ulm)

Auf den Plakatwänden finden sich vier verschiedene Fragestellungen, die man als Passant direkt auf der Wand beantworten kann. Es wird jedoch auch darauf hingewiesen, wie man online am Dialog teilnehmen kann. Die Fragen regten zu „einer persönlichen Überlegung“ an. Begleitet werde die Aktion durch gezielte Interviews mit Menschen quer durch alle Bereiche.

Die Aktion soll sechs bis acht Wochen dauern. Die weiteren vier Standorte stehen noch nicht genau fest.

Das Projekt wird im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in Ulm vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Koordinierungsstelle „Internationale Stadt Ulm“ begleitet die Partnerschaft für Demokratie in Ulm federführend.

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