Kundgebung: „Seebrücke Ulm“ demonstriert mit Ulmer Lesbos-Helferin

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 Die „Seebrücke Ulm“ kritisiert die Zustände in Griechenland. Hier zwei Kinder, die aus der Türkei auf die griechische Insel Les
Die „Seebrücke Ulm“ kritisiert die Zustände in Griechenland. Hier zwei Kinder, die aus der Türkei auf die griechische Insel Lesbos gekommen sind. (Foto: Alexandros Michailidis)
Schwäbische Zeitung

Zu einer Kundgebung mit dem Bericht einer Helferin, die erst am Mittwoch von der Insel Lesbos zurückgekehrt ist, lädt die „Seebrücke Ulm“ ein: am Samstag, 7. März, um 18 Uhr auf dem „Hans und Sophie Scholl Platz“ in Ulm.

Die „Seebrücke Ulm“ will nicht tatenlos zusehen: „Tränengas, Blendgranaten und Wasserwerfer sollen an der türkisch-griechischen Grenze Geflüchtete aus der EU fernhalten – während in Deutschland Aufnahmeeinrichtungen leer stehen und hunderte Städte ihre Aufnahmebereitschaft erklärt haben.“ Auch der Ulmer Gemeinderat habe erst im Februar dafür gestimmt, unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus griechischen Lagern aufzunehmen, im Sommer habe Ulm sich zum sicheren Hafen erklärt.

Deshalb lautet die Forderung: „Wir dürfen jetzt nicht tatenlos zusehen, wie sich an Europas Außengrenzen eine humanitäre Katastrophe abspielt.“

Die Seebrücke Ulm ruft daher zur Kundgebung auf: Am Samstag, 7. März, um 18 Uhr auf dem „Hans und Sophie Scholl Platz“.

Man trete „gemeinsam und lautstark“ dafür ein, dass die Menschen in griechischen Lagern und an der griechisch-türkischen Grenze menschenwürdig behandelt und evakuiert werden.

Elena Moehrke, die bis vor wenigen Tagen als Helferin auf Lesbos war, wird erzählen, wie sie die Situation vor Ort erlebt hat.

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