Kultur-Journalist der „Schwäbischen Zeitung“ betrachtet den Ulmer Krippenstreit

 Rolf Waldvogel.
Rolf Waldvogel. (Foto: Roland Rasemann)
Schwäbische Zeitung

Im Herbst 2020 hatte die Diskussion um die Figur des schwarzen Königs in der Krippe im Ulmer Münster hohe Wellen geschlagen. Nachdem der Kirchengemeinderat der Münstergemeinde beschlossen hatte, die drei Könige im Advent 2020 nicht im Münster aufzustellen, gab es bundesweit Proteste.

In diesem Jahr wird die Krippe von Martin Scheible im Museum Ulm in einer Ausstellung gezeigt werden. Mit einem Jahr Abstand soll die Diskussion über die Krippe nun mit drei Vorträgen vertieft werden.

Für alle Veranstaltungen gilt die Drei-G-Regel: geimpft, genesen, getestet.

Den Anfang der Veranstaltungsreihe macht Rolf Waldvogel, ehemaliger Kultur-Ressortleiter der „Schwäbischen Zeitung“, am Sonntag, 17. Oktober, um 11 Uhr im Ulmer Münster. Sein Thema: „Der Mohr und Mehr – Kulturgeschichtliche und gesellschaftspolitische Hintergründe des Ulmer Krippenstreits“. Rolf Waldvogel wird seinen Vortrag mit Bildern illustrieren. Der Eintritt ist frei.

Es finden weitere Veranstaltungen statt. Am Sonntag, 7. November, ab 11 Uhr im Ulmer Münster fragt Professor Stefan Krauter, Zürich: „Welche Geschichte feiern wir an Weihnachten?“, neutestamentliche Texte und die Krippentradition im Gespräch. Am Sonntag, 28. November, geht es ab 11 Uhr ebenfalls im Münster um „Bild und Bilderverbot – Erinnerung an ein heikles Erbe“. Den Vortrag hält Susanne Schenk, Tübingen.

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