Kommentar zur Gänstorbrücke: Zu doof für diese Welt

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Und wieder missachtet ein Brummifahrer die Höhenkontrolle wie auch die Gewichtsbeschränkung an der Gänstorbrücke zwischen Ulm un
Und wieder missachtet ein Brummifahrer die Höhenkontrolle wie auch die Gewichtsbeschränkung an der Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm. (Foto: Thomas Heckmann)
Chefreporter Ulm und Alb-Donau

Trucker, die Gewichts- und Höhenbeschränkungen missachten und ihre Fahrzeuge beschädigen. Busfahrer, die ohne nachzudenken die seit Jahrzehnten bekannte Route nehmen und offensichtlich blind dafür sein müssen, dass ihre Gefährte auf dem maroden Bauwerk nichts mehr zu suchen haben.

Das absurde Theater an der Gänstorbrücke nimmt kein Ende. Schon werden erste Schaulustige gesichtet, die sich am grotesken Schauspiel ergötzen, wenn wieder einmal ein Lkw mit Schwung und Anlauf die Höhenbegrenzung mitnimmt.

Die Stadt Ulm handelt viel zu spät, aber jetzt endlich richtig, wenn sie drakonische Strafen androht und hoffentlich auch umsetzt. Denn die Ignoranten hinterm Steuer sind nicht nur zu doof für diese Welt, sie beschädigen auch öffentliches Eigentum.

Daher sollten die Fahrer, vor allem aber die Disponenten in den Speditionen, die über die Sperrung Bescheid wissen, dennoch absurd kurze Fahrzeiten vorschreiben und somit die Fahrer unter Druck setzen, für die bereits entstandenen Schäden haftbar gemacht werden.

Zur Vernunft kommen manche Leute nur, wenn sie es im Geldbeutel spüren: Die Stadt sollte ein paar Exempel statuieren und dafür sorgen, dass sich die harte Linie in Trucker-Kreisen herumspricht.

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