Keine Übung: Gebäude des Katastrophenschutzes brennt wirklich

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 Feuerwehrleute decken das Dach ab.
Feuerwehrleute decken das Dach ab. (Foto: Thomas Heckmann)
Thomas Heckmann

Rauchschwaden standen am Freitagmittag über dem Katastrophenschutz-Übungsgelände am Ulmer Sandhaken. Anwohner bemerkten kurz vor 12 Uhr, dass es anders als sonst auf dem Gelände brannte.

Der Dachstuhl eines Sozial- und Unterrichtsgebäudes war aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Rund 30 Feuerwehrleute löschten den Brand routiniert ab, denn in dem brennenden Gebäude war vermutlich jeder Ulmer Feuerwehrmann schon einmal zu einer Schulung oder wenigstens auf der Toilette.

Die Polizei führt nun die Ermittlungen durch, um herauszubekommen, warum das Dachgebälk in Flammen stand. Ein technischer Defekt steht derzeit im Mittelpunkt der Ermittlungen.

Schaden in Höhe bon 20.000 Euro

Da zum Brandzeitpunkt niemand auf dem Übungsgelände war, gab es auch keine Verletzten. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro.

Da für das Wochenende starke Unwetter angekündigt sind, handelte die Feuerwehr nach dem Brand schnell und entfernte die beschädigte Dachziegel und Teile des Gebälks. Nachdem die Dachziegel abgekühlt waren, deckten die Feuerwehrleute die offene Stelle im Dach mit einer Konstruktion aus Folie und Dachlatten ab, um keine weiteren Schäden erleiden zu müssen.

Gelände gehört der Stadt Ulm

Betreiber des Geländes an der Donau zwischen THW und Rettungshundestaffel ist die Stadt Ulm als untere Katastrophenschutzbehörde. Hier üben haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW, des ASB, des DRK, der DLRG und der Rettungshundestaffel. Neben Übungsgebäuden gibt es auch einen Trümmerberg, in dem Suchen und Retten geübt werden können.

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