Innenminister lobt Helfer im Bevölkerungsschutz

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 Thomas Strobl im Gespräch mit Helfern der DLRG.
Thomas Strobl im Gespräch mit Helfern der DLRG. (Foto: LICHTGUT/Leif Piechowski)
Schwäbische Zeitung

Innenminister Thomas Strobl hat bei einem Empfang in Ulm die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz gewürdigt. „Die Menschen in unserem Land können sich auf den Bevölkerungsschutz verlassen. Das haben wir vor allem den vielen ehrenamtlich Engagierten zu verdanken“, sagte er vor rund 400 Gästen auf dem Gelände der Wilhelmsburgkaserne in Ulm.

„Täglich werden wir mit Nachrichten von Notlagen konfrontiert. Oft geht es dabei um Leben oder Tod, es geht um verletzte Menschen, die darauf vertrauen, dass ihnen schnell geholfen wird. Sie, liebe Helferinnen und Helfer, überlegen nicht lange, ob es gerade reinpasst. Sie machen sich auf, um Menschen in Not zu helfen. Für mich sind Sie deshalb die wahren Helden in unserer Gesellschaft. Im Namen der gesamten Landesregierung danke ich Ihnen und Ihren Familien ganz herzlich für Ihren wichtigen Einsatz für das Gemeinwohl“, erklärte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister.

 Die Rettungshundestaffel Ulm bewies im Rahmenprogramm ihr Können.
Die Rettungshundestaffel Ulm bewies im Rahmenprogramm ihr Können. (Foto: LICHTGUT/Leif Piechowski)

Mit dem jährlichen Empfang für rund 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zeigt das Land seine Anerkennung und Wertschätzung für jene, die mit ihrem Engagement einen entscheidenden Beitrag für das hohe Sicherheitsniveau leisten, auf das sich die Menschen in unserem Land verlassen können, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Ihrer Einsatzbereitschaft sei es zu verdanken, dass das Land gut aufgestellt ist, wenn es um Gefahren durch immer wieder vorkommende schwere Unglücksfälle, Naturkatastrophen, aber auch Terroranschläge geht.

Großer Dank gebühre auch den Familienangehörigen der Helferinnen und Helfer, ohne die ein Engagement im Bevölkerungsschutz nicht möglich wäre. „Danke, dass Sie die mit dem Ehrenamt im Bevölkerungsschutz einhergehenden Belastungen auf sich nehmen und Ihren Angehörigen die nötige Rückendeckung geben“, sagte Thomas Strobl. Der Empfang fand auf dem Gelände der Wilhelmsburgkaserne in Ulm statt. Strobl: „Das unterstreicht die hervorragende zivil-militärische Zusammenarbeit in Baden-Württemberg. Wir alle sind dankbar, wenn uns Kräfte der Bundeswehr bei Hochwasserkatastrophen, bei Großschadensereignissen oder sonstigen Notlagen mit ihren Ressourcen und ihrem Knowhow Hilfe leisten.“

Programm zeigt Bandbreite

Wie im vergangenen Jahr wurde wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm geboten. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Ulm, die Rettungshundestaffel Ulm und die Höhenrettung der Feuerwehr Ulm präsentierten ihre besonderen Fähigkeiten bei der Rettung von Menschen aus speziellen Gefahrenlagen. Die Bundeswehr veranstaltete eine Geräteschau und präsentierte das Bundeswehrkrankenhaus. Darüber hinaus wurden Führungen durch die Festungsanlage angeboten. Musikalisch wurde der Empfang durch die Feuerwehrkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten gestaltet.

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