Impfzentrum in Ulm verdoppelt jetzt die Zahl der Impfungen

Im Ulmer Impfzentrum „glühen“ die Nadeln, immer mehr verfügbarer Impfstoff bedeutet: Es können nun knapp 2000 Menschen pro Tag g
Im Ulmer Impfzentrum „glühen“ die Nadeln, immer mehr verfügbarer Impfstoff bedeutet: Es können nun knapp 2000 Menschen pro Tag geimpft werden. (Foto: Robert Michael)
Schwäbische Zeitung

Der Betrieb des Impfzentrums Ulm, bestehend aus dem zentralen Impfzentrum Ulm (ZIZ Ulm) und dem Kreisimpfzentrum Ulm (KIZ Ulm), läuft „weiterhin gut und reibungslos“. Dies haben am Montagabend die beiden Verantwortlichen mitgeteilt, David Richter, der Geschäftsführer des DRK, und Professor Bernd Kühlmuß, der Ärztliche Verantwortliche.

Messehalle 6 wieder in Betrieb

Die fürs Impfzentrum Ulm zur Verfügung stehende Impfstoffmenge erhöhe sich seit der vergangener Woche „Zug um Zug“. Folge: deutlich mehr Impfungen. Waren zuletzt knapp 900 Impfungen pro Tag eingeplant, seien es ab dieser Woche rund 1800 – etwa doppelt so viele. Am Montag wurde auch die Messehalle 6 wieder in Betrieb genommen.

Um möglichst viele Menschen impfen zu können, soll das Impfzentrum ab März auch an Sonntagen betrieben werden. Außerdem werde auf Zwei-Schicht-Betrieb umgestellt, ab 15. März. Das Impfzentrum soll dann im täglich von 7 bis 22 Uhr in Betrieb sein.

500 bis 700 Dosen täglich in Pflegeheimen

Die mobilen Impfteams (MIT) des ZIZ und des KIZ Ulm arbeiten weiterhin vorrangig an den Impfungen in Pflegeheimen, hierfür seien täglich 500 bis 700 Dosen eingeplant.

Seit vier Wochen werden die Bewohner in den Pflegeheimen in den Kreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und Ravensburg sowie in Ulm geimpft. Die mobilen Impfteams des ZIZ haben inzwischen mehr als 16 800 Impfungen in Pflegeheimen durchgeführt, bis nächste Woche sollen alle Bewohner von Pflegeheimen (die das wollten) mindestens die erste Impfung erhalten haben.

In weiteren Einrichtungen unterwegs

Danach werden die mobilen Teams in Einrichtungen für Tagespflege, betreutes Wohnen, der Eingliederungshilfe und ähnlichen Einrichtungen impfen. Zudem werden die Mitarbeiter künftig auch für wohnortnahe Impfaktionen für mobilitätseingeschränkte Menschen eingesetzt. Los geht es in Ulm mit einer Impfaktion Anfang März im Bürgerzentrum am Eselsberg (wir berichteten).

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