Hilfeaufruf an Medizinpersonal schlägt voll ein

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 Eine Auszubildende mit Bewohner in einem Pflegeheim.
Eine Auszubildende mit Bewohner in einem Pflegeheim. (Foto: Juergen Blume)
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In der vergangenen Woche hat das Landratsamt Neu-Ulm erneut einen Aufruf an alle gestartet, die über medizinische oder pflegerische Sachkenntnis verfügen und derzeit nicht im Gesundheitssektor im Einsatz sind. Bis jetzt haben sich schon rund 100 Interessierte gemeldet, die bereit wären, sich in Krankenhäusern und Praxen als medizinisches Fachpersonal einzubringen.

Wie es in einer Mitteilung des Landratsamtes heißt, sei wegen der weiteren Verbreitung des Coronavirus im Landkreis die Unterstützung durch zusätzliches medizinisches Fachpersonal notwendig, um das Gesundheitssystem und die Kräfte, die bereits im Einsatz sind, zu verstärken und zu entlasten. Gesucht werden weiterhin Ärzte, Pflegekräfte, pharmazeutisch-technische Assistentinnen (PTA) oder medizinisch-technische Assistentinnen (MTA) im Ruhestand, in Elternzeit, im Studium oder in der Ausbildung.

Jede Anfrage und freiwillige Meldung werde auf geeignete Einsatzmöglichkeiten geprüft. Dabei werde auch darauf geachtet, dass „ältere Unterstützungskräfte nicht einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt werden“. In jedem einzelnen Fall gehe dem Einsatz die Prüfung voraus, ob und wie die betreffende Person eingesetzt werden könne. Die möglichen Helfer erhalten einen Fragebogen, der vom Personal der Kliniken ausgewertet wird. Bei Bedarf werden sie von den Kliniken kontaktiert.

Darüber hinaus seien auch Anfragen von Menschen eingegangen, die nicht aus dem medizinischen oder pflegerischen Bereich stammen, aber trotzdem gerne helfen möchten.

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