Hier entstehen jetzt 129 neue Wohnungen

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 So soll das Wohngebiet später aussehen.
So soll das Wohngebiet später aussehen. (Foto: Einsiedel Architekten)
Schwäbische Zeitung

Mit dem Spatenstich für ihr erstes Wohnungsbauprojekt an der Großbaustelle hat die Ulmer Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft (UWS) am Donnerstag das Startsignal für das neue Baugebiet Am Weinberg auf dem ehemaligen Kasernenareal gesetzt.

Im ersten Bauabschnitt werden zwischen Weinbergweg und früherer Panzerhalle 129 Wohnungen mit Tiefgarage, eine Kita, ein Kinder- und Familienzentrum, sowie weitere gewerbliche Einheiten realisiert. Damit entsteht Ulms derzeit größte Wohnungsbaustelle im neuen Baugebiet.

55 geförderte Wohnungen mit Mitteln des Landes

55 Wohnungen (das sind 42 Prozent) werden als geförderte Wohnungen mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg gebaut. Die UWS hat nach eigenen Angaben insbesondere Mieter mit geringem Arbeitseinkommen im Blick, die Schwierigkeiten haben, sich am allgemeinen Wohnungsmarkt zu versorgen. Um eine ausgewogene Sozialstruktur sicher zu stellen, werden die anderen Wohnungen dem allgemeinen Mietwohnungsmarkt zur Verfügung gestellt. Die fertig gestellten Wohnungen werden durch die UWS ausschließlich vermietet.

In dem Quartier werden neue technologische Ansätze erprobt und im Reallabor getestet, wie UWS-Geschäftsführer Frank Pinsler betonte. Damit das möglich ist, bekommen alle Wohnungen einen Glasfaseranschluss und in der Tiefgarage werden mindestens 20 Prozent der Stellplätze mit Ladestationen ausgestattet. Die geplante Fotovoltaikanlage wird einen Beitrag zur Eigenstromversorgung des Quartiers leisten.

Digitale Zukunftsthemen erproben

Oberbürgermeister Gunter Czisch betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Zukunftsquartiers Weinberg für die gesamte Stadt. Hier sollen die digitalen Zukunftsthemen in der Praxis erprobt werden. Die Vernetzung der Stadtquartiere und die Veränderungen durch die Digitalisierung sind eine Zukunftsaufgabe, an der alle gemeinsam mitwirken müssen, um sie erfolgreich zu gestalten.

Die UWS investiert fast 43 Millionen Euro in das Projekt, dass Mitte 2022 fertiggestellt sein soll.

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