Herrenloser Hund löst Großeinsatz aus

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Schwäbische Zeitung

Ein herrenloser Hund hat in Senden (Landkreis Neu-Ulm) einen Großeinsatz ausgelöst. Selbst die Feuerwehr war nach Angaben der Polizei mit der Drehleiter im Einsatz. Erst der Hundehalter konnte das Tier am Ende einfangen. Er wird sich laut Polizei nun für den verursachten Großeinsatz verantworten müssen. 

Demnach meldete eine Zeugin am Freitag gegen 12.45 Uhr einen freilaufenden Hund im Bereich der Illerstraße. Eine Polizeistreife konnte das Tier allerdings nicht finden.

Daraufhin wurde der Hund immer wieder im Bereich Waldbaggersee, Kleingartenanlage, Alte Weberei, Wohngebiet Dillmannstraße und Illerdamm gesichtet. Der Vierbeiner lief aber jedes Mal weg, wenn man sich ihm näherte. Ein Einfangen sei deshalb nicht möglich gewesen, so die Polizei.

Ein Kampfhund? Polizei zieht weitere Kräfte hinzu

Da das optische Erscheinungsbild des Hundes nach Angaben der Polizei darauf schließen ließ, dass es sich möglicherweise um einen Kampfhund handeln könnte, wurden weitere Kräfte von Polizei und Feuerwehr hinzugezogen. Auch das Tierheim Weißenhorn, ein Jäger und Tierarzt wurden in den Einsatz mit eingebunden. Die Feuerwehr Senden nahm sogar eine Drehleiter zur Hilfe, um nach dem freilaufenden Hund Ausschau zu halten.

Erst gegen Abend konntedann der Hundehalter ermittelt werden. Diesem gelang es seinen Hund anzulocken und ihn wieder an die Leine zu nehmen.

Zu Zwischenfällen mit anderen Tieren oder gar Menschen ist es laut Polizei nicht gekommen. Eine konkrete Gefahr habe wohl nicht bestanden. 

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