Handelskammer: Nuxit wird teurer als erwartet

Lesedauer: 3 Min

Die Industrie- und Handelskammer hat sich erstmals zum Nuxit positioniert.
Die Industrie- und Handelskammer hat sich erstmals zum Nuxit positioniert. (Foto: Alexander Kaya)

Die Regionalversammlung Neu-Ulm der Industrie- und Handelskammer (IHK) hat sich jetzt erstmals schriftlich zum Thema Kreisfreiheit positioniert. Es müsse eine gemeinsame Lösung gefunden werden, die „nicht Gewinner und Verlierer produziert“.

Das Parlament der Wirtschaft kritisiert, dass die Transaktionskosten – also der finanzielle Ausgleich zwischen Stadt und Kreis – in den bis dato zugänglichen Informationsquellen nur „in groben Ansätzen“ dargestellt werde. Der Nuxit wird aus Sicht der Wirtschaft erheblich höhere, auch unmittelbare Kosten nach sich ziehen, die am Ende der Steuerzahler zu entrichten habe. „Alle Zahlen müssen auf den Tisch“, heißt es im Positionspapier.

Ein Transparenz-Problem versursachten auch die verschiedenen Arten der Rechnungslegung in den Büchern des Kreises und der Stadt. Die in der Stadt angewandte Methode biete nur „eine stark begrenze Informationsbasis.“

3310 Unterschriften für Bürgerentscheid übergeben
Der Streit um Neu-Ulms Kreisfreiheit geht in die nächste Runde. Jetzt könnte ein Bürgerentscheid den Nuxit verhindern.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen