Gardena verzeichnet mit Rekordumsatz – wovon das Unternehmen profitiert

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 Der weltweite Umsatz des Ulmer Gartengeräteherstellers Gardena belief sich auf rund 790 Millionen Euro.
Der weltweite Umsatz des Ulmer Gartengeräteherstellers Gardena belief sich auf rund 790 Millionen Euro. (Foto: Oliver Helmstädter)
Schwäbische Zeitung

Der weltweite Umsatz des Ulmer Gartengeräteherstellers Gardena im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich auf umgerechnet rund 790 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch Umsätze mit den Marken McCulloch, Universal, Flymo und Neta sowie sonstige Umsätze.

Gardena, eine „Division“ des Mutterkonzerns Husqvarna, hatte das Geschäft mit diesen Marken zum Jahreswechsel 2018/2019 im Zuge einer Neuordnung übernommen und die vergangenen Monate für eine erfolgreiche Integration genutzt. Unrentable Produktsegmente der Marke McCulloch wie Gartentraktoren und benzinbetriebene Rasenmäher wurden eingestellt.

„Wir haben nun zum fünften Mal in Folge einen neuen Rekordjahresumsatz erzielen können – und dies angesichts eines bereits sehr erfolgreichen Vorjahrs. Damit setzen wir unseren Wachstumskurs konsequent fort“, betont Pär Aström, Präsident der Gardena Division. Bereinigt um den vorgenannten Effekt sind die Umsätze von Gardena auf vergleichbarer Basis um drei Prozent gestiegen.

Ein Marktführer steht in der Verantwortung, das Wachstum des gesamten Marktes voranzutreiben und dabei seine eigenen Anteile auszubauen.

Pär Aström, Präsident der Gardena Division

Auch hinsichtlich der Stellung am Markt ist Gardena gestärkt aus der vergangenen Saison hervorgegangen. „Ein Marktführer steht in der Verantwortung, das Wachstum des gesamten Marktes voranzutreiben und dabei seine eigenen Anteile auszubauen. Wir haben erneut bewiesen, dass wir dazu in der Lage sind. Dies gilt insbesondere für unsere Kernsegmente, der Bewässerung und Mähroboter“, unterstreicht Aström.

Auch in die anstehende Saison startet Gardena wieder mit zahlreichen Neuheiten. Mit dem AquaBloom Set bietet Gardena beispielsweise eine unabhängige Lösung für die Urlaubsbewässerung speziell für Balkone und Terrassen, die auch ohne Strom- und Wasseranschluss auskommt.

Und für kleinste Rasenflächen sei der wendige und akkubetriebene Rasenmäher „Handy Mower“ entwickelt worden. Neuheiten sind wichtig für Gardena: „Rund 30 Prozent unseres Umsatzes haben wir allein mit den Neuheiten der vergangenen zwei Jahre erzielt“, hebt Aström hervor.

Auch digitale Angebote werden ausgeweitet

Neben den klassischen Produkten weitet Gardena auch seine digitalen Angebote weiter aus. Mit zahlreichen Updates wartet die App des Gardena smart systems auf: Mit dem smart Assistant stehe etwa dem Anwender jederzeit ein Chatbot mit Rat und Tat zur Seite.

Auch die geplanten Zeiten für Bewässerung und Rasenpflege lassen sich mit neuen Funktionen neuartig steuern: nach Sonnenstand, mit automatischen Anpassungen je nach Jahreszeit, über Sensorwerte sowie demnächst auch über die Wettervorhersage.

Bei der Planung der Einsatzzeiten des Mähroboters weist die App ausdrücklich darauf hin, Mähzeiten nachts und in der Dämmerung zum Schutz von nachtaktiven Tieren (wie etwa Igeln) zu vermeiden, und passt die Zeiten auf Wunsch automatisch an.

Völlig neu sei auch die App „myGarden“, die ab sofort kostenlos im Apple App Store verfügbar ist. Sie enthält neben einer umfassenden Pflanzenbibliothek, einem Aufgabenplaner für den Garten auch Lehrgänge sowie einen Feed mit kuratierten Inhalten zu Gartenthemen.

„Unser Ziel ist es, noch näher an den Interessen der leidenschaftlichen Hobbygärtner zu sein und in Zukunft noch stärker mit ihnen auf den verschiedenen digitalen Kanälen zu interagieren“, betont Gardena-Chef Aström. Ausdruck des anhaltenden Erfolgs von Gardena sei auch die erneute Nominierung unter den zehn besten Produktmarken des Jahres 2020.

Die genaue Rangfolge werde am 19. Februar bekannt gegeben, wenn in München zum 17. Mal die besten Marken Deutschlands über alle Branchen hinweg mit dem Best Brands Award ausgezeichnet werden.

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