Freundin vergewaltigt? Mann (22) vor Gericht

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 Ein 22-Jähriger steht ab Montag wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung in Ulm vor Gericht.
Ein 22-Jähriger steht ab Montag wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung in Ulm vor Gericht. (Foto: David-Wolfgang Ebener)
Schwäbische Zeitung

Ein zur Tatzeit 20-Jähriger soll im Mai 2017 in Ulm mit seiner damaligen Freundin den Geschlechtsverkehr vollzogen haben, obwohl diese ihm ausdrücklich gesagt haben soll, dass sie nicht mit ihm schlafen wolle. Ab Montag, 11. November, muss sich der Mann deshalb vor dem Ulmer Landgericht verantworten.

Um ihm zu zeigen, dass sie keinen Geschlechtsverkehr mit ihm will, soll das Opfer auch ihre Beine zusammengepresst haben. Schon zwei Tage zuvor soll der Angeklagte, der seit August in Untersuchungshaft sitzt, seine Freundin in Neu-Ulm gegen ihren ausdrücklichen Willen eingesperrt, mehrfach geschlagen und gewürgt haben.

Dem Angeklagten wird Vergewaltigung sowie zweifache vorsätzliche Körperverletzung, in einem Fall in Tateinheit mit Freiheitsberaubung und Nötigung, vorgeworfen. Die Geschädigte hat sich dem Verfahren als Nebenklägerin angeschlossen.

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