„Franziskus will die Herzen der Menschen erreichen“

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Annette Schavan, deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, kennt Papst Franziskus aus vielen Begegnungen. Sie ist überzeugt: „
Annette Schavan, deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, kennt Papst Franziskus aus vielen Begegnungen. Sie ist überzeugt: „Er richtet sich an die Herzen der Menschen, an ihre Bereitschaft, ihre Überzeugungen zu leben.“ (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Annette Schavan, deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, erlebt Papst Franziskus seit 2014 aus nächster Nähe. Zum Amtsjubiläum sagte Schavan im Gespräch mit Hendrik Groth und Ludger Möllers, dass der Kurs des Papstes nicht mehr umkehrbar sei: „Weil er die Herzen der Menschen erreichen will und viele Herzen erreicht hat.“

Fünf Jahre Franziskus: Was ist für Sie das Wesentliche in diesem Pontifikat? Der erste Gedanke an Franziskus…

Der erste Gedanke: Erneuerung durch Erinnerung. Papst Franziskus erinnert uns an den Ursprung, an das Zweite Vatikanische Konzil und er hat mit seinem Aufruf zur Erneuerung in Kirche und Gesellschaft eine große Nachdenklichkeit ausgelöst, weit über die Katholische Kirche hinaus.

Journalisten, Politiker oder auch „Otto Normalchrist“ bezeichnen Franziskus als wirklich einzige Moralinstanz auf der Welt, auf die viele Menschen achten, völlig egal, welchem Glauben sie angehören oder auch nicht. Stimmt das?

Zu Papst Franziskus fällt mir das Bild vom Fels in der Brandung so häufig ein wie selten zuvor. Die, die in der Welt entscheiden müssen, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Kultur, strömen ja förmlich nach Rom. Das hat mit Katholisch-Sein gar nichts zu tun. Sie spüren: Da ist einer, der mit großer Souveränität analysiert, berät und plädiert. Einer, der gleichsam die Hand in die Wunden dieser Welt legt.

In Argentinien war die Überraschung nach der Wahl groß, dass auf einmal der Landsmann so freundlich und offen auf die Menschen zugeht. In Buenos Aires wurde dem damaligen Erzbischof ein Griesgram-Charakter zugeschrieben. Fernsehbilder zeigen heute eine Verbindlichkeit, aber auch ein Interesse an Menschen.

Ich kenne zwei Haltungen von Papst Franziskus, die sehr eindrücklich sind. Die eine bei den persönlichen Begegnungen. Wer immer ihm begegnet, spürt eine große innere Wärme, Aufmerksamkeit, Sympathie seinen Besucherinnen und Besuchern gegenüber. Das gilt für die offiziellen Begegnungen in den Privataudienzen genauso wie für die Begegnung mit allen Gläubigen in den Generalaudienzen oder Reisen. Die persönliche Begegnung ist geprägt von einer großen Verbundenheit mit den Menschen. Wer immer nach einem Treffen mit Papst Franziskus aus der Bibliothek des Vatikans herauskommt, sagt: Ich habe eine ungewöhnliche Aufmerksamkeit erlebt, so etwas erfährt man selten im Leben.

Und die andere Haltung...

... erlebe ich in der Liturgie. Wenn er in den Petersdom ein- oder auszieht, ist er ganz konzentriert. Da gibt es keinen großen Segensgestus, wie wir das von manchen Bischöfen kennen. Er ist ganz konzentriert, fast schon introvertiert, mit einem ernsten Gesichtsausdruck.. Mir scheint, diese beiden Haltungen kennzeichnen ihn. Das ist ein Mann des Gebetes mit einer tiefen kontemplativen Ader auf der einen Seite und auf der anderen Seite ganz und gar der Welt zugewandt. Wenn man das Wort von Johannes, „In der Welt, aber nicht von der Welt“, an einer Person festmachen wollte, dann wäre es die Person von Papst Franziskus.

Es gibt Kritik in Deutschland an diesem Papst: Ihm wird eine gewisse Beliebigkeit vorgeworfen, jeder könnte sich in ihm finden. Nimmt der Papst diese Kritik aus Deutschland wahr?

Papst Franziskus nimmt aufmerksam die verschiedenen Stimmen in der Welt zu seinem Pontifikat wahr, auch die kritischen Stimmen. Mir scheinen aber gerade die kritischen Stimmen weniger gegen ihn gerichtet, als gegen das Zweite Vatikanische Konzil. Es ist ja tatsächlich so, dass seit den Anfängen Christen um die Frage ringen, wie das bereits erwähnte Wort von Johannes, „In der Welt, aber nicht von der Welt“ gelebt werden kann. Wie können wir leben und handeln, um sowohl Gott als auch der Welt gerecht zu werden? Dazu hat das Konzil einen deutlichen Auftrag an alle Gläubigen formuliert: Wir müssen die Zeichen der Zeit wahrnehmen, uns mit der Welt beschäftigen und das Verhältnis der Kirche zur Welt anpassen.

Aber es wird viel gestritten!

Große Veränderungen fordern immer intensive Diskussionen. Die einen fürchten Beliebigkeit, die anderen finden, dass die Reformierung der katholischen Kirche nicht weit genug geht und haben die Sorgen, dass die neuen Impulse nicht im Kirchenrecht verankert werden. Bei diesen Diskussionen kann es auch mal zum Streit kommen. Die katholische Kirche funktioniert wie jede andere Institution. Es gibt diejenigen, die begeistert mitziehen, wenn es um Erneuerung geht, und jene, die fest entschlossen sind, das zu verhindern. Schließlich gibt es auch viele, die sagen: Schauen wir mal, was daraus wird. Eines ist aber klar: Im Stillstand der Harmonie verändert sich nichts. Wer verändern will, der weiß, dass es daran auch Kritik gibt.

Gibt es in der Theologie und im Verständnis des Zweiten Vatikanischen Konzils einen großen Unterschied zwischen Franziskus und Benedikt?

Papst Franziskus und Papst Benedikt kommen aus ganz unterschiedlichen biografischen Kontexten. Der Papst emeritus ist geprägt von der europäischen Kultur mit all den Debatten, die hier in Europa geführt werden und wurden. Er ist fokussiert auf das Verhältnis von Glaube und Vernunft. Und dann sieht man Papst Franziskus, der aus dem südamerikanischen kulturellen Kontext kommt und das Zweite Vatikanische Konzil aus diesem Kontext ganz anders verarbeitet hat. Der Glaube des Volkes ist für ihn eine fundamentale Kategorie. Zwei große Theologen, die sich ergänzen, wie zwei Seiten einer Medaille. Ich empfinde es als Glücksfall für die katholische Kirche, dass beide Pontifikate unmittelbar hintereinander liegen.

Kritiker wollen einen tiefen Graben zwischen Benedikt und Franziskus sehen. Gibt es diesen Graben?

Die beiden Päpste verstehen sich gut und das persönliche Verhältnis ist geprägt von einem großen Respekt und einer tiefen gegenseitigen Bewunderung. Bei den Autoren und Journalisten, die einen Graben zwischen den beiden ausmachen wollen, geht es in Wirklichkeit nicht um die beiden Päpste, sondern um die Frage: Dürfen sich Katholiken so sehr auf die Welt einlassen, wie das Zweite Vatikanische Konzil gefordert hat?

Gibt es denn so starke Kräfte in der katholischen Kirche, dass diese mit der nächsten Papstwahl das Konzil infrage stellen können?

Seit Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils hat es in der katholischen Kirche Personen gegeben, die diesem Konzil skeptisch gegenüberstanden. Die überwältigende Mehrheit der Anhänger der katholischen Kirche ist jedoch froh über die Ergebnisse des Konzils und über die Weiterentwicklung der katholischen Kirche. Denn die katholische Kirche war schon immer eine dynamische Kirche.

Gibt es hierfür gute Beispiele?

Man kann viele Beispiele aus der Geschichte anführen. Es reicht, sich den Heiligen Franz von Assisi in Erinnerung zu rufen: Er hat keine große theologische Rede über die Armen gehalten hat, wie man mit ihnen umgeht und sie pflegt. Sondern er hat den Aussätzigen umarmt und geküsst. Das war der Tabubruch schlechthin für die damalige Zeit. Und danach hat er über Krankheit und Aussatz gesprochen. Und so gibt es viele Beispiele, die zeigen: Die Kirchengeschichte ist nicht ein 2000-jähriger Stillstand, sondern 2000 Jahre dynamische Entwicklung mit geistlichen Traditionen.

Wo merken wir heute etwas davon?

Ganz Europa ist geprägt von dieser Dynamik des Christentums. Wir wissen aus der Geschichte, dass die einzige Konstante der Wandel ist. Wer bewahren will, muss immer wieder versuchen, zu erneuern, was ja schwer genug ist. Wenn Papst Franziskus von Erneuerung durch Erinnerung spricht, gilt auch: Der Papst richtet sich in seinen Reden nie in erster Linie an Institutionen oder an Strukturen. Er richtet sich an das Herz der Menschen.

Also strebt der Papst die Veränderung in den Herzen der Menschen an?

Genauso würde ich es auch sagen. Er richtet sich an die Herzen der Menschen, an ihre Bereitschaft, ihre Überzeugungen zu leben.

Kann man sich heute als katholisch outen, ohne peinlich zu sein?

Kann man durchaus. Der Papst ist so beliebt und anerkannt, weil er sich mit den Problemen der Welt beschäftigt und nicht beliebig ist. Papst Franziskus zeigt eine Ernsthaftigkeit, die es sonst kaum noch gibt. Man könnte beinahe von einer radikalen Ernsthaftigkeit sprechen. Papst Franziskus möchte die Wurzeln der Geschichte ergründen, in der wie heute stehen. Deswegen nimmt er jeden einzelnen Menschen ernst.

Verändert sich der Begriff des Katholisch-Seins?

Der tschechische Soziologe, Religionsphilosoph und Priester Tomáš Halík hat betont, dass wir uns in einer Phase vom Katholizismus zur Katholizität befinden. Während der Katholizismus für das Geschlossene steht, ist Katholizität eine Grundhaltung, die heißt: Jetzt schaut euch doch die Welt erst mal an, was da Interessantes auch für unseren Glauben drinsteckt. So war das letztlich auch bei den ersten Christen.

Können Sie das erklären?

Es gibt diesen Katholizismus, eben einer der „Ismen“, der sich selbst genügt und davon ausgeht, dass es auch in der Welt nichts gibt, was für diesen Glauben oder für diese Kirche interessant ist.

Und „Katholizität“...

... meint diese offene und kreative Glaubenshaltung, die sagt: Ich muss aufmerksam bleiben für meine Mitmenschen und meine Umwelt, weil darin immer wieder auch Spuren von dem zu entdecken sind, was für uns bedeutsam ist und woran unser Glaube wachsen kann. Genau dies fordert auch Papst Franziskus.

Lassen Sie uns einen Blick auf die vergangenen Jahre und die Flüchtlingsfrage werfen: Der Einzige, der sich komplett hinter die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel stellt, ist der Papst. Wie erleben Sie Franziskus?

Der Papst lobt bei jeder Gelegenheit Deutschland für diese Politik, die Klugheit und Barmherzigkeit verbindet. Seine jetzt fünf Reden über Europa sind davon geprägt, dass er Europa den Spiegel vorhält und sagt: Europa nutzt sein Potenzial nicht, Europa bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück, Europa gibt sich schwächer, als es ist.

Warum wird er in anderen Teilen vor allem Osteuropas nicht gehört?

Franziskus wird in allen Teilen der Welt gehört, auch in Osteuropa. Gleichzeitig befindet sich Europa in einer Phase des Wandels. Europa hadert mit sich und braucht eine Debatte der Vergewisserung. Ich glaube, dass Europa sich dadurch selbst geschwächt hat und in eine gewisse kulturelle Orientierungslosigkeit hineingerutscht ist, dass es bei der Debatte über die europäische Verfassung einen Gottesbezug abgelehnt hat. Damals konnte man sich nicht durchringen zu sagen: Es gibt eine Tradition des Christentums, die diesen Kontinent in zentralen Fragen, wie unserer Sicht auf den Menschen, geprägt hat.

Heute berufen sich viele Rechtspopulisten auf die christlich-abendländische Kultur!

Heute wird das Christentum plötzlich vor sich hergetragen, wenn es darum geht, sich von anderen zu unterscheiden oder sogar abzugrenzen. Offensichtlich wird der Bezug zum Christentum von manchen politischen Strömungen auch missbraucht, um extreme Positionen zu legitimieren. Dabei ist ganz klar, was mit der christlich-abendländischen Kultur gemeint ist: eine Kultur der Mitmenschlichkeit, des Humanismus, der Aufgeklärtheit und der Barmherzigkeit. Es ist kein Zufall, dass Papst Franziskus in seiner diesjährigen Neujahrsansprache an das Diplomatische Korps an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 erinnert hat. Das Plädoyer mancher Populisten, dass wir nicht so viele Andersgläubige in Europa haben sollen, ist mit diesen Werten nicht vereinbar und schwächt Europa ein weiteres Mal.

Was sagt der Papst dazu?

Der Vatikan ist so etwas wie das spirituelle Zentrum Europas. Papst Franziskus hat bereits fünf große Europa-Reden gehalten. Sich mit dem zu beschäftigen, was Franziskus zu Europa gesagt hat, kann helfen, die Orientierungslosigkeit zu überwinden, die wir an mancher Stelle in Europa derzeit wahrnehmen. Diskussion und Auseinandersetzung brauchen wir auch mit Blick auf die Zukunft von Europa. Gegenwärtig hadert Europa aber mit sich in einer Weise, die zu einer Blockade und einem Entscheidungsstillstand wird und so die Zukunftschancen der jungen Generation mindert.. Immer mehr wird der Eindruck erweckt, dass ein Land, das für sich entscheidet, besser entscheiden kann als die Gemeinschaft. Und das ist eine Illusion.

Nehmen Sie ihn als politischen Papst wahr?

Das Christentum befasst sich mit allen Fragen, die die Menschen bewegen, betreffen und berühren. Das Christentum ist daher immer auch politisch. Aus dem, wovon wir überzeugt sind, resultiert doch ein Verständnis für das Gemeinwesen, für das Politische, auch durch die Geschichte. Papst Franziskus ist deswegen schon dadurch sehr politisch, dass er stets auf die Probleme, Ängste und Sorgen der Menschen eingeht und sich auch nicht vor schwierigen Fragen scheut.

Steht er links oder rechts?

Papst Franziskus lässt sich nicht in die Kategorien links oder rechts einordnen. Seine Kunst des Politischen ist davon geprägt, allen Menschen Chancen zu geben und die Sorge um die Schöpfung ernster zu nehmen. Im Grunde klagt er über eine Welt, in der es immer mehr Möglichkeiten gibt und zugleich immer mehr Menschen von diesen Möglichkeiten ausgeschlossen bleiben. Wenn sich mit dieser und jener Statistik auch sagen lässt, hier oder dort sei es besser geworden, wissen wir genau, an welchen Stellen es gerade schlechter wird. 267 Millionen Kinder auf der Welt können beispielsweise nicht zur Schule gehen. Genau bei diesen Problemen wird sich der Papst immer wieder in die Diskurse einbringen.

Lässt sich diese Linie des Papstes, die Sie jetzt beschreiben, eigentlich umkehren?

Weil er die Herzen der Menschen erreichen will und viele Herzen erreicht hat, lässt sich diese Linie nicht umkehren und soll sich auch nicht umkehren.

In den Herzen vielleicht, aber ist die Entwicklung der Kirche eindeutig?

Auch die Entwicklung der Kirche als Weltkirche kann keiner mehr so schnell zurückdrehen. Das Kardinalskollegium ist mehr Weltkirche denn je zuvor. Wir sehen jetzt auch, was Weltkirche wirklich bedeutet. Es gibt keinen Europazentrismus mehr. Wir als Europäer denken immer in Strukturen und unterhalten uns darüber, wie man am besten die Katholiken verwaltet. Wir sind aber jetzt nicht mehr die, die den Mainstream angeben, sondern da kommen jetzt Kardinäle aus allen Ecken der Welt und sagen: Ich erzähle dir mal, was mein Problem ist. Und diese Probleme sind so anders als die Probleme der Europäer, dass unser Denken und unser Verständnis in Europa oder in Deutschland davon auch beeinflusst werden.

Wie wirkt sich diese Veränderung in Deutschland aus?

In Deutschland muss noch mehr deutlich werden, dass die Räume, die der Papst geöffnet hat, auch wahrgenommen werden müssen. Die Verantwortung, die er vor Ort ermöglicht, muss als Chance begriffen werden. Und wir müssen diesen Satz von Papst Franziskus zu Herzen nehmen: „Habt keine Angst vor dem Neuen.“ So weit sind wir leider noch nicht. Wir sind noch ziemlich ängstlich, wenn es um Neues und Anderes, um riskante Räume geht, die der Papst längst geöffnet hat.

Wollen die Bischofskonferenzen ihre neue Freiheit nicht nutzen?

Mir geht es nicht alleine um die Bischöfe. Jeder Christ sollte sich der Bedeutung des Satzes von Franziskus bewusst werden. Wir setzen mental auf Sicherheit auf Institutionen. Es gibt diese ganze leidige Diskussion über Seelsorgeeinheiten. Das ist alles nicht inspirierend. Das lockt keinen hinter dem Ofen hervor und zeigt auch nicht viel von der Treue Gottes zum Menschen.

Was hilft?

Ein bisschen mehr Spontaneität oder Bereitschaft, dass Dinge verschieden geregelt werden müssen, täte uns gut. Es muss nicht immer in allen Bistümern alles gleich laufen. Es kann ein Bistum doch sagen: Wir gehen andere Wege und wir haben gute Gründe dafür. Wir wissen, was zu uns passt und wir sind davon überzeugt, dass wir über Gott und unseren Glauben besser Zeugnis geben als mit dem, was vielleicht woanders geschieht. Die Bereitschaft zur Verschiedenheit ist notwendig.

Die Bischöfe setzen aber auf Einstimmigkeit.

Ich kenne das Einstimmigkeitsprinzip aus europäischen Ministerräten. Das hilft nicht weiter, dort wie anderswo, weil es den Eindruck erweckt und die Mentalität fördert, dass keiner etwas anderes tun darf. Die Kirche aber ist vielfältig. Die katholische Gemeinde in Soweto, eine katholische Gemeinde im Bistum von Erwin Kräutler im Amazonasgebiet, eine katholische Gemeinde in Oberschwaben oder eine katholische Gemeinde in Berlin sind vier verschiedene Welten. Und das ist auch zu bedenken, wenn es um die Zukunft geht. Jede dieser Welten muss ihren Schlüssel für die Zukunft finden.

Jetzt darf man sich zu Jubiläen ja gelegentlich etwas wünschen. Was würde der Papst sich denn von den Deutschen wünschen zum 13. März? Was glauben Sie, was er uns ins Stammbuch schriebe?

Er ruft uns zu: „Habt keine Angst vor dem Neuen! Fürchtet euch nicht vor dem Neuen!“

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