Fotoausstellung zu den „Special Olympics“: Bilder zeigen etwas andere Athleten

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 Malena Focht.
Malena Focht. (Foto: Luca Siermann)
Schwäbische Zeitung

Die „Special Olympics“ sind eine vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Der Fotograf Luca Siermann ist regelmäßig dabei. Entstanden ist dabei eine einzigartige Serie von rund 2000 Portraits. Die Bilder der Athleten stellen das konventionell vermittelte Bild von geistiger Behinderung auf den Kopf.

Die Fotoausstellung „Special Olympics Portrait Project“ wird nun im Rahmen der Gesamtschau „Ulm – eine Stadt für alle Menschen“ im m25 (Münsterplatz 25) noch bis 25. März gezeigt. Die Ausstellung ist Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt frei.

Jennifer Kutzner
Jennifer Kutzner (Foto: Luca Siermann)

Handicap ja oder nein? Diese Unterscheidung spielt hier keine Rolle. Ohne Worte – quasi auf einen Blick – werden beim „Special Olympics Portrait Project“ überkommene Denkmuster infrage gestellt. Es werde klar: Inklusion vervielfältigt die Möglichkeiten – nicht nur für Menschen mit Behinderung, sondern für alle Beteiligten.

2006 wurden die Bilder zum ersten Mal parallel zu den Special Olympics gezeigt. Weitere Stationen der Ausstellung waren unter anderem Berlin, Bremen, München, Düsseldorf, Stuttgart – und nun Ulm.

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