Fliegerbombe in Leipheim entschäft

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Im März ist eine 500-Kilo-Bombe in Neu-Ulm – auch Bayerisch-Schwaben – entschärft worden. Am kommenden Freitag ist es wieder so
Im März ist eine 500-Kilo-Bombe in Neu-Ulm – auch Bayerisch-Schwaben – entschärft worden. Am kommenden Freitag ist es wieder soweit. (Foto: dpa / Stefan Puchner / Symbol)
Schwäbische Zeitung

Bei Arbeiten auf einem freien Feld Nähe des Kreisverkehrs in der Günzburger Straße in Leipheim (Landkreis Günzburg) ist am Mittwochvormittag eine Fliegerbombe aufgefunden worden. Das teilte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mit. Erst einen Tag zuvor, am Dienstag, wurde in Neu-Ulm eine 500-Kilo-Bombe entdeckt - die dritte innerhalb weniger Wochen.

Gegen 16 Uhr gab die Polizei über Twitter Entwarnung: Der Blindgänger in Leipheim konnte entschärft werden. 

Die Polizei sei gleich nach dem Auffinden in engem Kontakt mit dem Landratsamt Günzburg, der Stadt Leipheim und den Rettungs- und Hilfsdiensten gestanden, teilte die Stadt am Vormittag mit. Umfangreiche Einsatzkräfte und Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes waren vor Ort. Personen kamen nicht zu Schaden. 

400 Menschen mussten Haushalte verlassen

Das Gelände wurde abgesperrt. Im Radius von rund 300 Meter um den Fundort waren Räumungs- und Evakuierungsmaßnahmen notwendig. 400 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Das Leipheimer Hallenbad war am 13 Uhr gesperrt.

Gegen 15.30 Uhr startete der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung. 30 Minuten später gab die Polizei Entwarnung.

Am Freitag steht jedoch schon die nächste Evakuierung mit anschließender Entschärfung einer Zehn-Zentner-Bombe in Neu-Ulm an. 

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