Fast ein Drittel der Fahrer unter Drogenverdacht

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 Die Kontrollen am Berliner Ring.
Die Kontrollen am Berliner Ring. (Foto: Thomas Heckmann)
Schwäbische Zeitung

Neun von 34 Fahrern mussten ihr Auto nach einer Großkontrolle der Polizei am Donnerstag in Ulm stehen lassen. Von mittags bis abends kontrollierten Beamte den Verkehr auf der B 311 in Richtung Erbach.

Dabei hatten sie Unterstützung von Polizisten des Polizeipräsidiums Einsatz in Göppingen. Auch Polizeihunde waren im Einsatz. Ihr Augenmerk richteten die Polizisten insbesondere auf berauschte Fahrer.

Von 34 kontrollierten Fahrern ergab sich gleich bei neun der Verdacht, dass sie sich unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln ans Steuer gesetzt hatten. Deshalb mussten diese eine Blutprobe abgeben und ihr Auto stehen lassen. Bei zwei Personen fand die Polizei Marihuana, insgesamt etwa zwölf Gramm. Ein 39-jähriger Beifahrer hatte alleine rund zehn Gramm des Rauschgifts in der Tasche. In einem Fall prüft die Polizei, ob ein Fahrer möglicherweise ohne Führerschein unterwegs war. In einem anderen besteht der Verdacht, dass ein Mann den Führerschein gefälscht hat.

Die Großkontrolle an der B 311 war nicht die einzige am Donnerstag. Knapp 20 Fahrer stoppte die Polizei am Morgen des gleichen Tags auf dem Berliner Ring in Ulm. Dort überprüften die Beamten die Geschwindigkeit der Autos. Erlaubt sind 70 Stundenkilometer, doch sechs Autofahrer waren zu schnell unterwegs: Sie fuhren zwischen 98 und 106 Stundenkilometer schnell. Auch in der Neuen Straße kontrollierte die Polizei den Verkehr.

Hier legten die Beamten ein besonderes Augenmerk auf nicht angegurtete und telefonierende Verkehrsteilnehmer. Die Polizisten erwischten acht Autofahrer ohne Gurt und fünf, die während der Fahrt ihr Handy benutzten. Sie müssen wie die Temposünder mit Anzeigen rechnen.

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