Fahrlässig im Auto: Kleinkind steht zwischen Sitzen, Mutter hat Baby auf dem Schoß

Lesedauer: 2 Min
Wer Kleinkinder und Babys nicht richtig sichert im Auto, riskiert gefährliche Verletzungen.
Wer Kleinkinder und Babys nicht richtig sichert im Auto, riskiert gefährliche Verletzungen. (Foto: Nuna)
Schwäbische Zeitung

Mehr als die Hälfte der Kinder, die im Straßenverkehr tödlich verunglücken, waren gar nicht oder nicht richtig gesichert, teilt die Polizei mit. Dabei seien folgenschwere Verletzungen vermeidbar, was ein Ulmer Fall nun wieder zeigte. Als Polizisten am Dienstag eine Autofahrt einer Familie in Ulm gestoppt hatten, trauten sie ihren Augen kaum.

Ein dreijähriger Bub stand zwischen den Sitzen und auf dem Rücksitz saß die Mutter. Sie hatte ihr wenige Monate altes Baby auf dem Schoß.

Angehalten wurde die Familie gegen 18.45 Uhr auf der B10 auf Höhe des Blaubeurer Rings. Da beide Kinder ohne die vorgeschriebenen Sitze transportiert wurden, durfte der 33-jährige Fahrer die Fahrt erst fortsetzen, nachdem geeignete Kindersitze zur Verfügung standen. Er muss mit einer Anzeige, einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Zur Erinnerung: Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr, die kleiner als 150 Zentimeter sind, müssen mit speziellen Rückhalteeinrichtungen gesichert werden. Diese müssen amtlich geprüft, gekennzeichnet und für Größe und Gewicht des Kindes geeignet sein.

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr zum Thema

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen

Leser lesen gerade