Fahrer schaltet Assistenzsysteme ab und demoliert dann fünf Autos

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Tesla
Assistenzsysteme im Auto (Symbolfoto): Wer sich daran gewöhnt kann ohne die Helfer durchaus Schwierigkeiten bekommen. (Foto: Sven Hoppe / DPA)

Im Drogenrausch hat ein 18-Jähriger in Giengen offenbar seine fahrerischen Fähigkeiten überschätzt. Das meldet die Polizei in Ulm.

Der Mann schaltete Samstagnacht gegen 23.45 Uhr die Fahrer-Assistenzsysteme an seinem Mercedes ab. Danach versuchte er einen sogenannten Kavaliersstart, der wohl gründlich daneben ging.

Der junge Mann verlor laut Polizei schnell die Kontrolle über sein Auto. Er kam nach links von der Straße ab und prallte gegen vier am Straßenrand geparkte Autos. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 4.500 Euro.

Rauschgift an Bord

Der Fahrer blieb unverletzt. Die Beamten des Polizeireviers Giengen stellten später fest, dass der Unfallverursacher offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Im Pkw aufgefundenes Rauschgift untermauerte diesen Verdacht.

Die Beamten ordneten eine Blutprobe an und beschlagnahmten den Führerschein des jungen Mannes.

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