Ein neuer Treff für Sportler an der Ulmer Donau

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Einen mittleren Millionen-Betrag will der Chef des Ulm „Fifty Eight“ in den Treff an der Donau investieren.
Einen mittleren Millionen-Betrag will der Chef des Ulm „Fifty Eight“ in den Treff an der Donau investieren. (Foto: Alexander Kaya)
Oliver Helmstädter

Der Chef des Ulmer Trendsport-Ladens „Fifty Eight“ plant Großes an der Donau: Jens Gramer, der neue Betreiber der SSV-Vereinsgaststätte, will nach Angaben des SSV zusammen mit dem Verein einen mittleren Millionen-Betrag investieren an der Donau investieren.

Die eher konservative Pizzeria „Il Salento“ wurde im September 2017 nach 14 Jahren geschlossen, nun soll an dieser Stelle „wieder ein Stück Modernität, Zeitgeist und Geselligkeit“ einziehen, wie es der Präsident des SSV Ulm, Willy Götz, ausdrückt.

Wer Jens Gramer, den Inhaber des Skate-, Snowboard-, und Surfshops kennt, der weiß, dass er kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird. Wenn die Umbauarbeiten abgeschlossen sind, plant Gramer vom Kiosk auch auf die Donauseite hin Speisen und Getränke zu verkaufen. Geplant ist, zum Schwörwochenende die Küche, den Kiosk und die beiden Terrassen mit Essen und Getränke versorgen. Direkt an der Donau werde es eine zudem eine Verleihstation für Stand Up Paddeling geben. Über weitere Details will sich Gramer zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht äußern. Das Gesamtkonzept sei noch in der Planung.

SSV-Präsident Götz scheint dennoch auch vom vorläufigen Konzept überzeugt: „Zum einen ist für diesen Sport die Nähe zum Donauufer ideal und zum anderen freuen sich die wassersportbegeisterten Mitglieder und die Öffentlichkeit über diese neue Sportmöglichkeit.“ Im Angebot stehen neben dem klassischen Verleih auch Kurse und „Events“ rund um Stand Up Paddling. Gramer habe viele Ideen und Pläne entwickelt, um die Gaststätte und den Standort für Mitglieder und die Öffentlichkeit attraktiv zu gestalten, damit ein Treffpunkt für Sportler entstehen könne, so Götz.

Der Neubau Sportumkleide sei im Zeitplan und werde im Frühjahr 2019 eingeweiht, so Götz. Wie berichtet stecken der der Hauptverein mit knapp 9300 Mitgliedern - und der rechtlich selbstständige SSV Ulm 1846 Fußball – über drei Millionen Euro in das Vorhaben. Darin sind neben Umkleideräumen auch Räume für Besprechungen und Physiotherapie vorgesehen, um den Anforderungen im Leistungssportbereich gerecht zu werden.

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