Ding-Fahrkarten werden zum 1. Januar teurer

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Ein DING-Bus: Fahrten werden ab 1. Januar 2018 teurer.
Ein DING-Bus: Fahrten werden ab 1. Januar 2018 teurer. (Foto: Alexander Kaya)
Schwäbische Zeitung

Zum 1. Januar werden die Preise beim Donau-Iller-Nahverkehrsverbund (Ding) angehoben – mit zwei Ausnahmen.

Das teilt das Unternehmen mit. Im Durchschnitt steigen die Preise der Fahrkarten demnach um 1,8 Prozent. Eine Fahrkarte wird billiger, ein Preis bleibt gleich. Die Tageskarte Single wird in den Städten Ulm und Neu-Ulm um 60 Cent günstiger (4,40 Euro statt 5 Euro). In den anderen Preisstufen sinkt der Preis dieser Tageskarte um bis zu fünf Prozent. Die andere Ausnahme: Einzelfahrscheine bleiben im dritten Jahr im Preis gleich, sie kosten zum Beispiel auf der Strecke Ulm – Biberach (Preisstufe 8) 7,20 Euro.

Rabattierte Einzelfahrscheine gibt es seit zehn Jahren über das System Handy-Ticket. Nach Angaben des Verkehrsverbunds nutzen 9000 Kunden im Jahr dieses Angebot regelmäßig. Voraussetzung ist eine Registrierung im Internet auf handyticket.de. Wie das System funktioniert, wurde bereits in Sprechstunden im Kundencenter Traffiti erklärt. Am 15. Januar wird dort von 9.30 bis 14.30 Uhr abermals ein solcher Infovormittag stattfinden.

Mit dem 1. Januar beginnt der Abschied von der elektronischen Ding-Card. Wer noch ein Guthaben auf dieser Karte hat, kann es mit Fahrten verbrauchen. Dann fällt der Preis für einen regulären Einzelfahrschein an. Früher hatte es auch mit der Ding-Card ermäßigte Fahrpreise wie mit dem Handy-Ticket gegeben. Fahrgäste, die ihre Chipkarte zurückgeben wollen, können sich das Geld überweisen, in bar ausbezahlen oder auf das Handy-Ticket-Konto umbuchen lassen. Das ist ab dem 1. Januar gebührenfrei möglich. Um das Geld zu erhalten, müssen Kunden einen Antrag ausfüllen, der bei den Verkehrsunternehmen oder im Internet unter ding.eu erhältlich ist. Den ausgefüllten Antrag müssen Fahrgäste zusammen mit der Ding-Card bei den Verkehrsunternehmen abgeben oder an den Verkehrsverbund Ding, Wilhelmstraße 22 in Ulm, schicken. Das Guthaben wird überwiesen.

Wer zehn Euro oder weniger auf seiner Ding-Card hat, kann sich das Geld im Kundencenter Traffiti in der Neuen Straße in Ulm oder beim Kundenservice der Stadtwerke Biberach in bar ausbezahlen lassen.

Kunden, die sich bereits für das Handy-Ticket registriert haben, können sich die verbliebenen Euro auf das dazugehörige Konto umschreiben lassen. Dann bucht der Verkehrsverbund zusätzlich fünf Euro auf dieses Konto.

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