Die neue Basketball-Meistertrophäe kostet 10 000 Euro

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Schwäbische Zeitung

Die neue Meister-Trophäe der Basketball-Bundesliga stammt aus der traditionsreichen, renommierten Bremer Silbermanufaktur Koch & Bergfeld. Das bisherige Meisterschild der Beko BBL, in der das Ulmer Team auf Korbjagd geht, erhält einen Ehrenplatz in der Liga-Zentrale.

Das Meisterschild der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) – es ist das Symbol für Erfolg. Wer es am Ende einer langen Spielzeit in die Höhe recken durfte, hatte es geschafft. In der Saison 2000/2001 wurde das Meisterschild erstmals vergeben – an den Mannschafts-Kapitän von Alba Berlin, Henrik Rödl. In der Folgezeit wechselte das „Objekt der Begierde“, mehrmals seine Besitzer: Neben Alba Berlin verewigten sich in diesem Jahrzehnt noch die Opel Skyliners, RheinEnergie Köln, EWE Baskets Oldenburg und die Brose Baskets auf der Trophäe.

Im Juni 2011 wird der Team-Kapitän des nächsten Deutschen Meisters nicht mehr das Meisterschild, sondern eine Meister-Trophäe der klassischen Art überreicht bekommen: einen edlen, einzigartigen, aus versilbertem Messing bestehenden und in feinster Handarbeit angefertigten Pokal.

Die neue Meister-Trophäe ist 590 Millimeter hoch, 6,4 Kilogramm schwer und hat einen Durchmesser von 154 Millimetern am Sockel sowie 272 Millimetern am Rand. Sie kostet 10 000 Euro.

Verantwortlich für die Produktion dieses Unikats war die renommierte Silbermanufaktur Koch & Bergfeld in Bremen. Das Familien-Unternehmen steht seit dem frühen 19. Jahrhundert für Qualität in der Silberschmiedekunst. Auch der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball-Liga haben in jener Schmiede ihre Trophäen anfertigen. Auch die Champions-League-Trophäe im Fußball und der Pokal für der „Großen Preis von Monza“ (Formel 1) stammen von Koch & Bergfeld. „Für uns war klar, dass es im Zuge unseres neuen Markenauftritts auch eine neue Meister-Trophäe geben muss“, sagte der Geschäftsführer der Beko BBL, Jan Pommer.

Auch der Gewinner des Beko BBL-Pokals 2011 erhält eine neue Trophäe – ebenfalls einzigartig und edel. Das 2001 von der Liga adaptierte und modernisierte Meisterschild des Deutschen Basketball Bundes (DBB) aus dem Jahr 1957 wird „in Rente geschickt“ und erhält im Zuge des neuen Markenauftritts der Beko BBL einen Ehrenplatz in der Liga-Zentrale. Die Brose Baskets, Deutscher Meister 2010 und somit letzter „Inhaber“ des Siegeszeichens, werden mit einem „Double“ für ihren Trophäenschrank ausgestattet.

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