Devils stemmen sich gegen Niederlagen

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Der VfE Ulm/Neu-Ulm muss den Aufstieg in die Eishockey-Bayernliga nach einem Wochenende ohne Punkte wohl abschreiben. Die Devils verloren beim ERV Schweinfurt mit 1:2 und auch das Heimspiel gegen Pfaffenhofen mit 3:4.

Gegen Pfaffenhofen verpennten die Devils den Start und lagen nach dem ersten Drittel mit 0:3 hinten. Anschließend gestalteten sie das Spiel offener und waren nach den Treffern von Dominik Synek, Peter Brückner und Michael Simon eine Minute vor dem Ende auf 3:4 rangekommen. Der Ausgleich gelang ihnen aber nicht mehr, obwohl sie den Torhüter vom Eis nahmen.

In Schweinfurt hatten die Devils durch mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor einen möglichen Sieg verpasst. Die einheimischen Mighty Dogs erwischten den besseren Start und gingen früh in Überzahl in Führung (5.). Die Devils schafften aber nach einer Viertelstunde ebenfalls in Überzahl den Ausgleich. Einen Schuss von Dominik Synek von der blauen Linie fälschte Peter Brückner zur Freude der 50 mitgereisten Fans zum 1:1 ab. Im Mitteldrittel waren die Devils dem zweiten Treffer näher als die Gastgeber, die zwischenzeitlich eine Auszeit nahmen. Jakob Schwarzfischer hatte trotzdem nach 38 Minuten die Riesenchance zur Führung, als er allein auf den Kasten des ERV zustürmte, aber am Torhüter scheiterte.

Im letzten Durchgang fingen sich die Devils zu viele Strafzeiten ein, wobei einige Pfiffe schwer nachzuvollziehen waren. So spielten die Gäste acht der ersten zwölf Minuten in Unterzahl. Als sie wieder komplett auf dem Eis waren, kassierten sie vor 600 Zuschauern das entscheidende Tor. Trotz der Niederlage war der stellvertretende Vorsitzende Georg Meißner zufrieden: „Wir haben eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt. Uns hat lediglich das Glück gefehlt.“

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