Devils-Kantersieg und Heimkehr eines Ulmer Urgesteins

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 Heimkehrer: Martin Jainz (links, neben ihm Vorstandsmitglied Georg Meißner) spielt ab sofort wieder für die Devils.
Heimkehrer: Martin Jainz (links, neben ihm Vorstandsmitglied Georg Meißner) spielt ab sofort wieder für die Devils. (Foto: Devils Ulm)

Der 10:0-Kantersieg des VfE Ulm/Neu-Ulm gegen den EV Pfronten in der Eishockey-Landesliga ist am Freitag fast zur Nebensache geraten. Zu sehr beschäftigte eine Personalie die Fans der Devils: Martin Jainz kehrt nach zwölf Jahren zurück zu seinen Wurzeln. Am Wochenende bestritt der Publikumsliebling und langjährige Kapitän seine letzten Spiele für den Oberligisten Memmingen. Der 36-jährige Verteidiger bringt den Aufwand im Profi-Eishockey nicht mehr mit seinem Beruf unter einen Hut und schließt sich daher dem Landesligisten aus Ulm/Neu-Ulm an. Ebenfalls aus beruflichen Gründen hat sich dagegen Verteidiger Matthias Ungemach von den Devils verabschiedet. Jainz’ künftige Teamkollegen betrieben gegen Pfronten Falcons vor 350 Zuschauern Werbung in eigener Sache. Nur im Überzahlspiel haperte es. Zwölfmal hatten die Devils mindestens einen Mann mehr auf dem Eis, schlugen aber nur einmal daraus Kapital (beim 10:0 durch Florian Döring). Die Devils waren durch Nicklas Dschida in Führung gegegangen (4.). Peter Brückner (9., 12., 15.) erhöhte auf 4:0. Florian Döring (16.) überwand die deutsche Nationaltorhüterin Franziska Albl, die kurz zuvor bei Pfronten eingewechselt worden war, zum 5:0. Im Mitteldrittel trafen Martin Keller (21.), erneut Nicklas Dschida (22.) und Dominik Synek (25.), im letzten Drittel fielen noch zwei Treffer.

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