Das ist der neue Ulmer Polizeipräsident

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 Bernhard Weber.
Bernhard Weber. (Foto: Innenministerium)
Schwäbische Zeitung

Bernhard Weber wird der neue Ulmer Polizeipräsident. Ab dem 1. August dieses Jahres wird er Nachfolger von Christian Nill.

Altersbedingt werden im Laufe der nächsten Monate in den Polizeipräsidien Freiburg, Mannheim, Ludwigsburg, Ulm und Konstanz die jeweiligen Leiter der Dienststellen in den Ruhestand verabschiedet. Deren Nachfolger wurden nach landesweiten Stellenausschreibungen und im Rahmen anschließender Personalauswahlverfahren ausgewählt. Der Ministerrat stimmte in seiner Sitzung am Dienstag den Personalentscheidungen des Innenministers zur Bestellung der zukünftigen Polizeipräsidenten zu.

1976 in Polizeidienst eingetreten

Bernhard Weber, 59 Jahre alt, ist im Jahr 1976 den Polizeidienst eingetreten. Seit 2000 war er Leiter des Führungs- und Einsatzstabes bei der Polizeidirektion Friedrichshafen, ab 2001 stellvertretender Leiter der Dienststelle in Friedrichshafen.

 Christian Nill, der Ulmer Polizeipräsident.
Christian Nill, der Ulmer Polizeipräsident. (Foto: Archiv: Kaya)

Ab 2008 war Weber stellvertretender Leiter des Referates Führung und Einsatz beim Regierungspräsidium Tübingen, ab 2011 übernahm er die Funktion als stellvertretender Leiter der Dienststelle und Leiter des Führungs- und Einsatzstabes bei der Polizeidirektion Reutlingen. Es folgte die Station als Leiter der Polizeidirektion Heidelberg, bevor er ab 2014 die Aufgabe als Leiter der Direktion Reviere beim Polizeipräsidium Ulm übernahm. Seit 2017 ist Weber stellvertretender Leiter der Dienststelle und Leiter der Direktion Reviere beim Polizeipräsidium Aalen.

„Die künftigen Dienststellenleiter haben sich in ihren bisherigen Funktionen bei der Polizei Baden-Württemberg hervorragend bewährt und bewiesen, dass sie aufgrund ihrer Persönlichkeit herausragende Führungsaufgaben übernehmen können“, betont Innenminister Thomas Strobl.

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