Das gab’s noch nie: Ministerin gehört Ulmer Grünen an

 Theresa Schopper ist neues Mitglied der Grünen in Ulm.
Theresa Schopper ist neues Mitglied der Grünen in Ulm. (Foto: Uwe Anspach)
Schwäbische Zeitung

Bei den Grünen in der Region ist gerade viel in Bewegung. Durch die Bekanntgabe von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin gibt es einen anhaltenden Zuwachs neuer Mitglieder, Marcel Emmerich rückt in den nächsten Wochen in den Bundestag nach und nun gibt es auch noch ein prominentes Neumitglied im Kreisverband. Die frisch ernannte Kultusministerin Theresa Schopper ist Mitglied bei den Grünen in Ulm geworden.

Bisher Mitglied in ihrer Heimat im Ostallgäu

Theresa Schopper war in der vergangenen Legislaturperiode Staatsministerin im Staatsministerium von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und dort für die Organisation und Koordination der Regierungsarbeit verantwortlich. Zwischen 1994 und 2013 gehörte sie für 14 Jahre als Abgeordnete dem Bayerischen Landtag an und war zehn Jahre Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Bayern. Bisher war sie Mitglied in ihrer Heimat im Kreisverband Ostallgäu.

Jetzt möchte sie sich bei den Grünen im Landesverband Baden-Württemberg stärker einbringen und hier fiel die Wahl auf die Grünen in Ulm. „Ich habe mich ganz bewusst für Ulm entschieden. Die Stadt liegt mir am Herzen und mit Lena Schwelling, Jürgen Filius, Michael Joukov-Schwelling und Marcel Emmerich habe ich schon in den letzten Jahren auf Landesebene gut zusammengearbeitet. Außerdem stehe ich in gutem Austausch mit dem Oberbürgermeister Gunter Czisch. Wir können unter anderem auf eine gute Zusammenarbeit für den Donauraum zurückblicken“, erklärt Theresa Schopper.

Vorfreude aufs „legendäre Nabada“ 2022

In ihrer Funktion als Staatsministerin hat sie in den vergangenen Jahren immer an den Feierlichkeiten am Schwörmontag teilgenommen. „Das ist ein besonderes Highlight in meinem Terminkalender und ich freue mich sehr darauf, noch mehr aber auf nächstes Jahr, wenn hoffentlich wieder alle Bürgerinnen und Bürger dabei sein können und das legendäre Nabada stattfindet“, gibt sich Schopper zuversichtlich.

Die Kreisvorsitzenden der Grünen, Manuela Rettig und Marcel Emmerich, freuen sich über den prominenten Neuzugang: „Natürlich sind wir froh über jedes alte und neue Mitglied, doch es ist etwas ganz Besonderes, dass der grüne Kreisverband jetzt das erste Mal in seiner Geschichte eine Ministerin in seinen Reihen hat.“

Die „Beste für den Job“

Wie der Landtagsabgeordnete Michael Joukov-Schwelling ergänzt, sei Schopper als Kultusministerin sogar für das Landesthema schlechthin zuständig. „Es gibt große Herausforderungen im Hinblick auf Bildungsgerechtigkeit und Digitalisierung an Schulen. Es gilt, das coronabedingt verlorene Schuljahr nachzuholen und der Gemeinschaftsschule zum Durchbruch zu verhelfen. Eine bessere Ministerin als Theresa Schopper kann ich mir für diesen Job nicht vorstellen“, so Joukov-Schwelling.

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