Cyberangriff auf Technische Hochschule Ulm

Cyberkriminalität
Die Technische Hochschule in Ulm ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. (Symbolfoto) (Foto: Oliver Berg (dpa))
Schwäbische.de

Die Technische Hochschule Ulm wurde nach einer Angriffswarnung vorübergehend vom Internet getrennt. Intern und extern würden derzeit die Folgen analysiert, berichtet die Hochschule in einem Schreiben.

Die Netzverbindung wurde in Teilen wiederhergestellt, einzelne Services sind jedoch weiterhin eingeschränkt. Die Hochschule hat Anzeige erstattet und den Landesdatenschutzbeauftragten informiert.

Cyberangriff auf Hochschule in Ulm - Namen unberechtigt abgerufen 

Bislang konnte festgestellt werden, dass Namen und Hochschul-E-Mail-Adressen von Hochschulangehörigen unberechtigt abgerufen wurden. Es besteht die Gefahr, dass diese Adressen für Spam-Nachrichten verwendet werden, wovor die Hochschulangehörigen bereits gewarnt wurden. Ein Abfluss weiterer Daten ist bislang nicht bekannt.

Während der andauernden Analyse sind einzelne Services und Zugänge der Hochschule nicht erreichbar. Der Lehrbetrieb in Präsenz und über Online-Veranstaltungen läuft jedoch weiter und die Hochschulangehörigen sind per E-Mail zu erreichen. Auch die Bewerbung für Bachelor- und Masterstudiengänge ist möglich.

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