Bis heute ungelöst: Erinnerung an grausamen Mord auf dem Münsterplatz

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Die Steinplatte auf dem Münsterplatz erinnert an den Ort, wo sich das Verbrechen ereignet hat.
Die Steinplatte auf dem Münsterplatz erinnert an den Ort, wo sich das Verbrechen ereignet hat. (Foto: Felix Kästle)
Schwäbische Zeitung

Es ist eines der bekanntesten ungelösten Verbrechen in Ulms jüngerer Geschichte. Am 4. November 1990 wurde der Student Rafael Blumenstock auf dem Münsterplatz ermordet. Am Mittwoch wird seiner gedacht.

Hintergründe bis heute unklar

Mehrere Gruppierungen laden am Mittwoch, 4. November, um 18 Uhr auf den Münsterplatz. Bei der Kundgebung soll der Ermordung Rafael Blumenstocks gedacht werden. Blumenstock wurde an diesem Tag vor 30 Jahren auf dem Münsterplatz brutal ermordet. Die Umstände und Hintergründe sind bis heute ungeklärt.

Forderung: neues Mahnmal für Blumenstock

Unter den Veranstaltern der Kundgebung sind die Jusos Ulm, die Grüne Jugend, Young and Queer Ulm, das Kollektiv.26, die Linke oder Mein Ich gegen Rassismus. Sie fordern laut Mitteilung ein neues Mahnmal für Blumenstock. Das alte sei kaum sichtbar und beschädigt. Es stehe „viel mehr für das Vergessen des Mordes als für eine Mahnung“.

Redebeiträge sollen beigesteuert werden vom DZOK Ulm, vom Kollektiv.26 und Young and Queer Ulm. Sollte die Kundgebung untersagt werden, werde es um 18 Uhr ein Onlineformat geben.

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