Bezirk Donau/Iller: Immer mehr Beleidigungen auf dem Platz

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Schwäbische Zeitung

Die Zahl der Vergehen hat sich im Fußball-Bezirk Donau/Iller etwas eingependelt. Mit insgesamt 347 Straffällen in der zurückliegenden Saison 2017/18 liegt der Wert im Mittel der vergangenen drei Jahre. Den Tiefstand aus der Saison 2016/17 mit 338 Vergehen – der beste Wert in den zurückliegenden zwölf Jahren – wurde leicht überschritten. Zum Vergleich: In der Saison 2012/13 hatte es 522 Fälle gegeben – die Höchstmarke. 347 Fälle wie 2017/18 sei ein Wert, „der ist okay. Niedrigere Zahlen wird es wohl nicht mehr geben“, sagte Hans-Peter Füller, Vorsitzender des Sportgerichts des Bezirks Donau/Iller.

Beim Blick auf die einzelnen Vergehen fällt auf, dass rohes Spiel im Vergleich zur Vorsaison von 27 auf 38 Vergehen zugenommen hat. Das gilt auch für Beleidigungen mit 43 (Vorsaison: 37) Fällen. Während bei Unsportlichkeiten mit 93 Vergehen der gleiche Vorjahreswert erreicht wurde, verzeichnen die Tätlichkeiten einen Rückgang von 45 auf 38 Vergehen. Dafür wurde beim sportwidrigen Verhalten die Bestmarke aus der Saison 2015/16 mit 19 Fällen diesmal bei 25 Vergehen deutlich überschritten. Mit einem Betrag von 7475 Euro (Saison 2012/13: 10 550 Euro) liegt die Summe der Geldstrafen im Rahmen.

Mit 45 Vergehen liegt die B-Donau-Staffel an der Spitze der Liga mit den meisten Strafen. Am häufigsten das Sportgericht beschäftigt in der vergangenen Runde hat der SV Offenhausen (10 Urteile). Insgesamt gab es im Bezirk 14 Vereine, die straffrei geblieben sind. Der SV Beuren hat das zum dritten Mal in Folge geschafft.

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