Autofahrer will mit gefälschtem Rezept Drogenkonsum am Steuer rechtfertigen

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ARCHIV - Ein Polizist holt am 09.04.2013 in Berlin bei einer Sonderkontrolle einen PKW aus dem Verkehr. Das Thema Alkohol und Dr
ARCHIV - Ein Polizist holt am 09.04.2013 in Berlin bei einer Sonderkontrolle einen PKW aus dem Verkehr. Das Thema Alkohol und Drogen am Steuer gehaðrt zu den Schwerpunkten des Jahresberichtes des Kraftfahrt-Bundesamtes, der am 06.05.2013 in Flensburg vorgestellt wird. (Foto: Paul Zinken)
Schwäbische Zeitung

Die Polizei hat am Dienstagabend in Ulm bei einem Autofahrer mehrere Verstöße aufgedeckt.

Demnach kontrollierte eine Streife gegen 22 Uhr das Auto in der Neuen Straße. Die Beamten hatten den Verdacht, der Fahrer stünde unter dem Beeinflussung von Drogen. Das bestätigte ein Test, wonach der Fahrer mutmaßlich Kokain und Marihuana konsumiert hatte.

Daraufhin habe der Mann den Beamten ein Rezept vorgelegt, womöglich um die Fahrt unter Drogen zu legitimieren. Schnell stellte sich heraus, dass das Rezept gefälscht war.

Führerschein wohl eine Totalfälschung

Doch nicht nur das. Auch bei dem vorgelegten Führerschein handelt es sich mutmaßlich um eine Totalfälschung. Die Beamten stellten die Dokumente sicher. Der 23-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und sieht mehreren Anzeigen entgegen.

Der Mann war aber nicht der einzige, der am Dienstag in Ulm ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Gegen 18.15 Uhr wurde ein Autofahrer in der Blaubeurer Straße kontrolliert. Der 24-Jährige musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen, weil er in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat. Damit soll die Durchführung des Strafverfahrens gesichert werden.

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