Alb-Donau-Kreis zeichnet erfolgreiche Sportler aus

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 Der Alb-Donau-Kreis zeichnete Sportler für deren Erfolge im Verein und im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im ver
Der Alb-Donau-Kreis zeichnete Sportler für deren Erfolge im Verein und im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im vergangenen Jahr aus. Darunter waren auch viele aus dem Raum Ehingen. (Foto: SZ- mas)
Schwäbische Zeitung

Der Alb-Donau-Kreis hat bei einer Feierstunde im Haus des Landkreises in Ulm insgesamt 209 Sportler aus dem Alb-Donau-Kreis ausgezeichnet. Die Sportler hatten im vergangenen Jahr für ihre Vereine oder beim schulischen Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ herausragende Leistungen und Platzierungen erzielt.

Wie in den Jahren zuvor repräsentierten die geehrten Athleten zahlreiche Sportarten, zudem waren alle Altersgruppen vertreten. Die älteste Teilnehmerin, eine Radsportlerin, ist fast 85 Jahre. Unter den Ausgezeichneten aus den Vereinen waren unter anderen ein Vize-Weltmeister im Unterwasser-Rugby, ein deutsche Meister im Tischtennis und in der Leichtahtletik, zudem baden-württembergische Meister und Seniorenmeister sowie zahlreiche württembergische Meister. Bei den Schützen waren deutsche Meister im Sportschießen, Bogenschießen und Wurfscheibenschießen unter den geehrten Athleten. Viele Erfolge verbuchten Schüler aus dem Alb-Donau-Kreis für sich – durch erste, zweite und dritte Plätze bei „Jugend trainiert für Olympia“ sowohl im Regierungsbezirks-Finale als auch im Landesfinale. Außerdem gab es zweite Plätze im Regierungsbezirks-Finale im Schüler-Kletter-Cup.

Verzicht auf anderes

Landrat Heiner Scheffold beglückwünschte die Preisträger zu ihren sportlichen Erfolgen. „Sie alle haben bewiesen, dass man mit Spaß an der Sache, dem nötigen Talent – gepaart mit Disziplin, Trainingsfleiß und Ehrgeiz – sehr beachtliche sportliche Erfolge erzielen kann“, sagte Scheffold. Gerade im Sport gelte das Sprichwort „Ohne Fleiß kein Preis“, was zeige, dass ein nicht zu unterschätzender Aufwand an Kraft, Zeit und Ausdauer sowie der Verzicht auf viele andere persönliche Dinge erforderlich sei.

Mit den Sportlern stünden aber auch die Vereine im Rampenlicht, so Scheffold. „Sie geben den nötigen Rückhalt und machen solche Leistungen erst möglich. Der sportliche Erfolg jeder einzelnen Person ist immer auch ein Erfolg für den Verein und für die Trainer, ebenso für die Sportlehrerinnen und Sportlehrer. Denn diese haben einen großen Anteil daran, die Schülerinnen und Schüler für den Sport zu motivieren und zu begeistern. Und das nicht nur im Schulunterricht, sondern auch darüber hinaus.“ Besonders wertvoll sei es, wenn sich Sportlehrer auch außerhalb des eigentlichen Schulunterrichts engagierten, etwa in Arbeitsgemeinschaften. „Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich und wichtig für die Schülerinnen und Schüler“, sagte der Landrat.

„Die zur Ehrung anstehenden Leistungen machen deutlich, welche unschätzbare Sozialarbeit die Vereine mit ihrem ehrenamtlichen Engagement leisten“, so Scheffold. „Schließlich gibt es kein geeigneteres und verbindenderes Element als den Sport, der zur gesellschaftlichen Integration aller Schichten beitragen kann und damit das Miteinander zwischen Einheimischen und Migranten sowie zwischen Jung und Alt fördert“, sagte der Landrat.

Vortrag über Unterwasserrugby

Bereichert wurde die Sportler- und Preisträgerehrung im Landratsamt des Alb-Donau-Kreises von einem Vortrag von Simon Buntz vom Wassersportclub Langenau über die Sportart Unterwasserrugby und von Musikern aus verschiedenen Jugendkapellen im Landkreis unter der Leitung von Sarah Frank.

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