300 Radlerinnen und Radler bilden lange Kette

 300 Radlerinnen und Radler haben an der Aktion teilgenommen.
300 Radlerinnen und Radler haben an der Aktion teilgenommen. (Foto: Luca Holzhauser/Grüne)
Schwäbische.de

Für eine nachhaltige Verkehrsplanung in Ulm sind am Sonntag knapp 300 Radlerinnen und Radler zusammengekommen und haben eine lange Fahrradkette gebildet. Zum zweiten Mal hatte die Partei die Grünen dazu aufgerufen. Ihre Botschaft: Das von der Stadt selbstgesteckte Ziel in Erinnerung rufen, dass bis 2025 mindestens 25 Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens in Ulm der Radverkehr darstellt. 600 Meter lang war die Kette entlang der Donauwiesen, die die Teilnehmer bildeten. Dann setzten sich die Radfahrer in Bewegung und fuhren durch die Innenstadt. Begleitet von der Polizei passierten sie die für einen kurzen Moment autofreien Karlstraße, Münchener Straße und Basteistraße auf dem Weg zum Ulmer Münster, wo sie sich noch für ein besonderes Gruppenbild aufstellten.

„Städte werden nachhaltiger, leiser und lebenswerter, wenn es attraktiv ist die vielen kurzen, innerstädtischen Wege nicht mehr mit dem Auto, sondern mit dem Rad zurückzulegen“, sagt Simon Schäfer, einer der Initiatoren der Fahrradkette vom AK Mobilität der Grünen. „Dies zeigen Beispiele aus den Niederlanden, Dänemark oder auch Freiburg. Wir möchten, dass auch Ulm bei den anstehenden Entscheidungen entschlossen vorangeht und die einzelnen, teils guten Radwege endlich zu einem stimmigen Gesamtradnetz zusammenfügt. Nur so werden wir in Ulm das selbstgesteckte Ziel, 25 Prozent aller in der Stadt zurückgelegten Wege mit dem Rad zu fahren, bis 2025 umsetzen.“

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