Über 140 statt der erlaubten 100 Sachen: Polizei zieht Raser aus dem Verkehr

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 Im Schnitt bei der Geschwindigkeitskontrolle der Polizei bei Lonsee alle zehn Minuten ein Wagen zu schnell unterwegs.
Im Schnitt bei der Geschwindigkeitskontrolle der Polizei bei Lonsee alle zehn Minuten ein Wagen zu schnell unterwegs. (Foto: dpa / Paul Zinken)
Schwäbische Zeitung

Mit über 140 statt der erlaubten 100 Stundenkilometer ist ein Autofahrer am Sonntag gegen 12 Uhr auf der B10 bei Lonsee von der Polizei erwischt worden. Ihn erwartet laut Polizei jetzt ein Fahrverbot.

Insgesamt zogen die Polizisten bei der Kontrolle fünf Fahrer aus dem Verkehr. Der Schnellste war mit über 140 Sachen unterwegs. Die vier anderen sehen einem Bußgeld entgegen. Darunter ist ein 22-Jähriger, der nicht nur zu schnell fuhr. Er hatte auch kurz zuvor trotz Verbots überholt. Der überholte Fahrer hielt an der Kontrollstelle an und schilderte das gefährliche Verhalten des jungen Fahrers. Der junge Fahrer aus Italien musste sofort ein Bußgeld von rund 250 Euro bezahlen.

Zu schnelles Fahren ist laut Polizei eine Hauptursache schwerer Unfälle. Deshalb führe die Polizei ständig solcher Geschwindigkeitskontrollen wie diese bei Lonsee-Urspring durch. Im Schnitt fuhr alle zehn Minuten ein Wagen zu schnell.

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