Ursprings U19 startet mit Niederlage

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 Ursprings U19 (links Kevin Strangmeyer) verlor das Auftaktspiel der Play-down-Serie gegen Chemnitz.
Ursprings U19 (links Kevin Strangmeyer) verlor das Auftaktspiel der Play-down-Serie gegen Chemnitz. (Foto: SZ- mas)

Die U19 aus Urspring hat keinen guten Start in die Play-downs der in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) hingelegt. Urspring verlor das erste Spiel der Play-down-Serie gegen die Niners Academy aus Chemnitz mit 68:73.

NBBL, Play-downs: Team Urspring – Niners Academy 68:73 (18:18, 11:24, 23:7, 16:24). „In der ersten Halbzeit sind war gar nicht richtig ins Spiel gekommen, weder defensiv noch offensiv“, sagte Trainer Krists Plendiskis nach der enttäuschenden Heimniederlage im ersten Duell der Play-downs. Der Gastgeber, der auf die verletzten Franklyn Aunitz und Lucas Loth verzichten musste, hielten das Spiel im ersten Viertel noch ausgeglichen, gerieten dann aber deutlich in Rückstand. 29:42 hieß es zur Halbzeit. Chemnitz überraschte die Heimmannschaft mit vielen Würfen aus der Distanz. „Die Niners haben extrem viele Dreier genommen, das hatten wir so nicht erwartet“, so Plendiskis. In der ersten Halbzeit versuchten es die Gäste fast 20-mal von jenseits der Dreierlinie, am Ende wies die Statistik 31 Dreier-Versuche aus (und elf Treffer). Urspring warf nur etwas mehr als 20-mal aus der Distanz und kam auf zehn Treffer.

Klar gewonnenes drittes Viertel

Ihre beste Phase hatte die Heimmannschaft im dritten Viertel, das sie auch mit 23:7 für sich entschied und damit wieder die Führung übernahm. „In der zweiten Halbzeit hat unser Spiel anfangs deutlich besser ausgesehen“, sagte Trainer Plendiskis. „In der Verteidigung mit nur sieben Punkten für den Gegner, aber auch im Angriff. 23 Punkte sind ein sehr achtbarer Wert.“ Doch der Faden riss wieder. „Wir haben es dann nicht geschafft, uns abzusetzen.“ Im Gegenteil: „Die Kräfte haben uns verlassen“, so Plendiskis, der neun Spieler aufbot – drei von ihnen, Kevin Strangmeyer, Tim Martinez und Mathias Groh standen jeweils mehr als 35 Minuten auf dem Feld. Die Chemnitzer, mit drei Spielern aus dem erweiterten ProA-Kader der Niners, hatten personell mehr Möglichkeiten, entschieden das Schlussviertel mit 24:16 für sich und gingen in der Serie in Führung.

Das Team Urspring steht damit vor dem zweiten Spiel am Sonntag, 7. April, 15 Uhr, in Chemnitz unter Zugzwang. Die Mannschaft von Krists Plendiskis muss gewinnen, um ein drittes Spiel, das dann wieder in Urspring wäre, zu erzwingen. Verliert Urspring die Serie gegen Chemnitz, geht es für das Team in der zweiten Play-down-Runde um den Verbleib in der höchsten deutschen U19-Spielklasse.

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