Urspring gegen Ulm: Nur ein Sieg verlängert die JBBL-Saison

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In Spiel zwei der Play-off-Serie gegen Ulm geht es für das JBBL-Team aus Urspring (Mathias Groh, rechts) um den Verbleib im Wet
In Spiel zwei der Play-off-Serie gegen Ulm geht es für das JBBL-Team aus Urspring (Mathias Groh, rechts) um den Verbleib im Wettbewerb. (Foto: SZ- mas)

Im zweiten Spiel der zweiten Play-off-Runde der Jugendbasketball-Bundesliga stehen sich am Sonntag, 8. April, die U16-Mannschaften aus Urspring und von Ratiopharm Ulm gegenüber. Die Ausgangslage ist klar: Nach der Auftaktniederlage in der Best-of-three-Serie in Ulm muss das Team Urspring gewinnen, andernfalls ist die Saison beendet.

JBBL, Play-offs, Viertelfinale Süd: Team Urspring – Ratiopharm Ulm (Sonntag, 14.30 Uhr, Junge-Halle). „Do or die“, „siegen oder fliegen“ – das Motto für Urspring lässt sich in griffige Formeln packen. Während sich Ulm nach dem Sieg im ersten Spiel eine Niederlage erlauben können, zählt für Urspring nur ein Sieg. „Das ist unser Ziel. Wir wollen ein drittes Spiel“, sagt Trainer Oliver Heptner. Zwar ging das erste Duell in Ulm klar verloren (71:97), doch bis zur Pause war der Außenseiter auf Augenhöhe und geriet erst in der zweiten Halbzeit klar ins Hintertreffen. „Die Niederlage war selbst verschuldet, wir können es deutlich besser“, so Heptner. Selbstvertrauen holte sich die Mannschaft über Ostern bei einem Turnier im italienischen Varese. In der Vorrunde gab es zwar drei Niederlagen in drei Spielen, was aber auch dem Ausfall von Center Mathias Groh und Jaden-Sydney Malu geschuldet war, die sich früh im Turnier verletzten. In der Platzierungsrunde stiegen beide Spieler wieder ein und Urspring sicherte sich noch die bestmögliche Platzierung, Rang neun. „Wir haben uns im Turnier gesteigert“, sagt Heptner, der vor allem vom Auftritt seiner Mannschaft gegen Partizan Belgrad (82:71) in er ersten Platzierungsrunde angetan war. „Wir haben unheimlich viel mitgenommen“, so der Urspring-Trainer über die Begegnungen mit den Südeuropäern, die bei Spieltempo und Leidenschaft anders zu Werke gehen. Während des Turniers stellte Heptner eine „kleine Mentalitätsveränderung“ bei seinen Spielern fest. „Meine Jungs haben sich getraut, mehr aus sich herauszugehen.“ Nun hofft er, dass sich seine Spieler gegen Ulm mehr zutrauen als im ersten Duell der Play-off-Serie. Urspring trifft aber auf einen Gegner, der über Ostern auch nicht untätig war. Die U16 des Bundesligisten Ulm war bei einem Turnier in Girona in Spanien am Start – und sicherte sich beim „Costa Brava Girona Basket“ mit dem 74:66 im Finale gegen Granollers den Turniersieg.

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