U16 aus Urspring zieht ins Achtelfinale ein

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Die U16 aus Urspring (Jonathan Diederich, mit Ball, links im Hintergrund Tim Martinez) ließ sich auf dem Weg ins Play-off-Achte
Die U16 aus Urspring (Jonathan Diederich, mit Ball, links im Hintergrund Tim Martinez) ließ sich auf dem Weg ins Play-off-Achtelfinale von Würzburg nicht aufhalten. (Foto: SZ- mas)

Das Team Urspring hat in der Jugendbasketball-Bundesliga (JBBL) die zweite Play-off-Runde erreicht. Mit dem 89:60-Heimsieg gegen s.Oliver Würzburg Akademie entschied die Mannschaft von Trainer Oliver Heptner die Erstrundenserie bereits im zweiten von maximal möglichen drei Spielen für sich und trifft im Achtelfinale der Südgruppe auf die U16 von Ratiopharm Ulm.

Team Urspring – s. Oliver Würzburg Akademie 89:60 (25:10, 19:19, 24:17, 21:14). - Nach dem 72:65 in Würzburg hatte Heptner Bedenken, seine Mannschaft könnte die Serie innerlich schon abgehakt und nachlässig ins zweiten Aufeinandertreffen gehen – deshalb habe er seine Spieler im Vorfeld immer wieder ermahnt, dass mit dem Erfolg in Würzburg noch nichts gewonnen sei, sagt der Trainer. Seine Worte kamen an, das Team zerstreute jegliche Bedenken schnell. Mit 25:10 entschieden die Urspringschüler das Auftaktviertel für sich „Das war schon fast eine dominante Leistung“, sagte Heptner, der vor allem von der Defensive angetan war, die in den ersten zehn Minuten nur zehn Punkte der Würzburger zugelassen hatte.

Der Grundstein war gelegt und Ursprings U16 versäumte nicht, darauf aufzubauen. „Wir sind konstant geblieben und hatten keinen Aussetzer wie noch im Spiel in Würzburg“, so der Trainer. Vor einer Woche hatte Urspring einen Vorsprung fast verspielt – davon war die Mannschaft diesmal weit entfernt. Zwar war das zweite Viertel ausgeglichen und endete auch 19:19, doch der große Vorsprung blieb bestehen. Auch nach der Pause hielt der Gastgeber Kurs. „Der Knackpunkt des Spiels war nach der Halbzeit. In Würzburg hatten wir einen Lauf des Gegners kassiert, diesmal nicht.“ Im Gegenteil: Urspring baute seine Führung auf 68:46 aus.

Die Gäste aus Franken hätten trotz ihres deutlichen Rückstands nie resigniert, auch im letzten Viertel nicht, sagt Heptner. Aber sie kamen nicht heran. Das Team Urspring, das auch im Rebound klar die Nase vorn hatte (48:37 insgesamt, 20:9 bei den Offensivrebounds) erhöhte noch auf 89:60.

Angesichts der auch schwierigen Vorbereitung, als wegen Krankheit einige Spieler ausgefallen waren, war Heptner sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Anders als in der ersten Begegnung in Würzburg, als einzelne Spieler unter ihren Möglichkeiten geblieben waren, war der Erfolg in der zweiten Partie ein Verdienst der gesamten Mannschaft. „Diesmal jeder seinen Teil dazu beigetragen“, so Heptner. Topscorer war wie im ersten Spiel Jack Schneider (27 Punkte), gefolgt von Mathias Groh (19) und Tim Martinez (12), die beide auch auf einen zweistelligen Rebound-Wert und damit auf ein Double-Double kamen.

Die Euphorie im Team Urspring hält damit an und Trainer Heptner hofft, „dass wir den Schwung mitnehmen können“ ins Achtelfinalduell mit der U16 aus Ulm, die sich in der ersten Play-off-Runde ebenfalls in zwei Spielen durchsetzte. Ausgetragen werden soll Spiel eins der zweiten Runde am Wochenende 24./25. März, der genaue Termin steht noch nicht fest. Die Ulmer haben zunächst Heimrecht.

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