So war der Auftakt für Justingens neuen Ortsvorsteher

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Die erste Sitzung des Justinger Ortschaftsrats ging unter der neuen Leitung von Ortsvorsteher Rainer Knoche schnell über die Büh
Die erste Sitzung des Justinger Ortschaftsrats ging unter der neuen Leitung von Ortsvorsteher Rainer Knoche schnell über die Bühne. (Foto: SZ- Elisabeth Sommer)
Elisabeth Sommer
Freie Mitarbeiterin

Rainer Knoche ist seit Jahresbeginn Justinger Ortsvorsteher und hat am Donnerstagabend seine erste öffentliche Ortschaftsratssitzung geleitet. Diese ging rasch vonstatten: Nach einer halben Stunde waren die vier Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Beraten und beschlossen wurde über zwei Baugesuche und die Vergabe des Jagdreviers.

Weiterhin Jagdpächter ist Walther Wölpert, der einen hauptberuflichen Jäger in dem Revier einsetzt. Zustimmung fanden die Baugesuche für den Umbau eines Wohnhauses in der Weite Straße sowie für den Neubau eines Wohnhauses mit Carport Am Greut.

Ehemaliger Feuerwehrkommandant Gerhard Gaus gelobt

Unter Mitteilungen war auf den Rückzug von Gerhard Gaus als Feuerwehrabteilungsleiter hingewiesen und Ortschaftsratsmitglied Gaus mit einer Flasche Wein für sein langjähriges Ehrenamt in der Feuerwehr gedankt worden.

 Justingens Ortsvorsteher Rainer Knoche.
Justingens Ortsvorsteher Rainer Knoche. (Foto: SZ- Elisabeth Sommer)

Dann stellte sich Rainer Knoche noch einmal persönlich vor und dankte für das Vertrauen des Ortschaftsrates, ihn in dieses Amt gewählt zu haben (wir berichteten). Rainer Knoche ist 64 Jahre alt, verheiratet, Vater von fünf Kindern, die alle im Raum Ulm leben. Er selbst stammt aus Solingen im Bergischen Land bei Düsseldorf. Der gebürtige Rheinländer kam 1979 nach Ulm, wo er bis 2001 lebte, dann ging er für zehn Jahre nach Bonn, um 2011 in die Region zurückzukehren. Knoche ist Kfz-Sachverständiger bei der Dekra. Weil er in Justingen einen Bauplatz fand, siedelte er sich in diesem Albort an. Rainer Knoche plant, bei der Kommunalwahl im Mai für den Ortschaftsrat zu kandidieren.

Er verstehe zwar Schwäbisch, spreche es selbst aber nicht – gegenüber der Schwäbischen Zeitung räumt er auf Nachfrage ein, tatsächlich nicht jede Wortmeldung aus dem Ortschaftsrat unter Punkt „Sonstiges“ gänzlich verstanden zu haben.

Schneefall setzt der Gemeinde zu

Mathias Glocker beklagte nach dem massiven Schneefall ein paar Stellen im Ort, an denen der Schnee hätte besser geräumt werden müssen. Gerhard Gaus fragte, ob noch ein finanzieller Rest des Ortsbudgets vorhanden ist, ob es mit dem Funkenfeuer in diesem Jahr klappe und ob schon an der Vorbereitung einer Feier für das 150-jährige Bestehen der Albwasserversorgung 2020 gearbeitet werde.

Ortsvorsteher Knoche will sich zur Albwasserversorgung und dem Ortsbudget erkundigen und mit Schelklingens Bauamtsleiter die Ausrichtung des Funkenfeuers besprechen.

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