Schmiechen bekommt zweiten Zebrastreifen

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Trotz Baustelle sind für Anliegen alle Haushalte und Betriebe, teils über Umwege, erreichbar.
Trotz Baustelle sind für Anliegen alle Haushalte und Betriebe, teils über Umwege, erreichbar. (Foto: SZ- Sommer)
Elisabeth Sommer
Freie Mitarbeiterin

Nach der Fertigstellung der Ortsdurchfahrt wird Schmiechen einen zweiten Zebrastreifen erhalten. Dieser soll am Einmündungsbereich der Harlandstraße entstehen. Weil ein Zebrastreifen stets in einen Gehweg münden muss, ist die direkte Verbindung vom Kirchplatz vor das Gasthaus „Sonne“ nicht möglich, erklärte Ortsvorsteherin Kerstin Scheible. Der Bereich werde, weil dort Autos ausparken, vom Landratsamt zudem als zu gefährlich betrachtet. Diese Informationen lieferte die Ortsvorsteherin dem Ortschaftsrat am Montagabend zum aktuellen Stand der Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt.

Sie teilte außerdem mit, dass das Landratsamt die Fortführung des Gehwegs von der Hauptstraße auf den oberen Kirchplatz gewünscht hätte, was aus Sicht der Ortsvorsteherin keinen Sinn macht und ihr die Ratsmitglieder dann auch zustimmten. Der Kirchplatz soll stattdessen zum verkehrsberuhigten Bereich werden. „Damit sind dann alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt“, betonte die Ortsvorsteherin. Sie informierte, dass die Haushalte an die Nottrinkwasserversorgung angeschlossen seien. Der Hochbehälter werde mit Abschluss der Straßen- und Leitungssanierung endgültig aus dem Netz genommen. Zuletzt war das Wasser nur noch durchgeschleust worden. Einzelne Haushalte beklagen derzeit den Ausfall von Fernsehen, Internet oder Telefon oder sogar von allen drei Kommunikationsmitteln. Es sei aber derzeit nicht nachgewiesen, dass die Bauarbeiter diesen Ausfall verursacht haben. Der betroffene Netzbetreiber habe mehrfach Mitarbeiter vor Ort geschickt, um die Umstände zu klären und eine Lösung herbeizuführen, die aber bis dato noch nicht eingetreten ist.

Unter Sonstiges kamen die Baustelle und die Umleitung über die Albhochfläche noch einmal zur Sprache. Es gibt eine innerörtliche Umleitung für Ortsbewohner und die Einwohner von Teuringshofen und Talsteußlingen. Allerdings habe der Verkehr zugenommen, weil auch andere Verkehrsteilnehmer den etwas kürzeren Weg über Schmiechen trotz Baustelle nehmen wollen, sogar Schwerlastverkehr sei schon gesichtet worden. Der Schulbus darf durchfahren und Personen mit Anliegen ebenfalls, wurde betont.

Firmen müssen erreichbar sein

Die Gaststätten, Firmen und Dienstleistungsbetriebe müssten immer erreichbar sein, um die Zeit der Bauarbeiten auch finanziell zu überstehen. „Die Gaststätten leben nicht allein von den Schmiechenern“, sagte Heinz Zeiher. Um eine Kontrolle durch die Polizei wurde gebeten, um zum Schulanfang die Sicherheit auf dem Schulweg zu kontrollieren, sagte Kerstin Scheible. Allerdings machte die Polizei rasch auf ihre zahlreichen anderen Aufgaben aufmerksam. Angeregt wurde aus dem Ortschaftsrat, Schilder aufzustellen, die auf die mangelnde Wendemöglichkeit für große Laster hinweisen.

Komplett gesperrt wird die Strecke zwischen Schmiechen und Teuringshofen am Samstag, 10. November, zwischen 8 und 14 Uhr. Dann findet eine Drückjagd in diesem Bereich des Schmiechtals statt, informierte Kerstin Scheible.

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