Schelklingen diskutiert über Müllabfuhr

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Der Schelklinger Gemeinderat kommt am Mittwoch um 18.30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung im Ratssaal des Rathauses zusammen.
Der Schelklinger Gemeinderat kommt am Mittwoch um 18.30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung im Ratssaal des Rathauses zusammen. (Foto: Archiv)

Die künftige Abfallentsorgung auf dem Gebiet der Stadt Schelklingen wird am morgigen Mittwoch während der Sitzung des Schelklinger Gemeinderats diskutiert. Anlass ist die Neustrukturierung der Müllabfuhr im Alb-Donau-Kreis ab dem Jahr 2022. Derzeit ist in Schelklingen das Entsorgungsunternehmen Braig zuständig für die Müllabfuhr. Die Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

Bezüglich der Neustrukturierung hatte es in der vergangenen Woche bereits heftige Diskussionen in den Räten der VG Munderkingen gegeben. Diese fühlten sich durch das Entsorgungsunternehmen Braig bevormundet, da das Unternehmen mit einem offenen Brief an die Gemeinderäte herangetreten war und teils mit hanebüchenen Argumenten davor gewarnt hatte, dass Gemeinden und Anwohner auf ihrem Müll sitzen blieben, falls ein großes Konkurrenzunternehmen mit der Entsorgung in den Kommunen beauftragt würde.

Veruschte Einflussnahme auf Gemeinderäte

Rottenackers Bürgermeister Karl Hauler bezichtigte das Unternehmen der versuchten Einflussnahme auf die Gemeinderäte. Während einer Ratssitzung in Munderkingen war Bürgermeister Michael Lohner kurz davor, den im Publikum sitzenden Vertreter des Entsorgungsunternehmen des Gebäudes zu verweisen. Gleichen Brief habe das Unternehmen auch an die Stadt Schelklingen geschickt, bestätigt Bürgermeister Ulrich Ruckh auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“. Er habe das Schreiben an die Gemeinderäte weitergeleitet, so der Schultes weiter.

Daneben stehen noch Bekanntgaben der Verwaltung, Sonstiges und die Annahme von Spenden auf der Tagesordnung des Gremiums.

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